Archiv der Kategorie: Spaß

MiniGameJam #3 gebar die StarFeetAcademy

Am Samstag, dem 10.2. ging der Mini Game Jam Dortmund in die dritte Runde. Wieder mussten Spielentwickler (Profis, Amateure und Dilettanten) an einem Tag in 8 Stunden ein Spiel erdenken und umsetzen. Es war das zweite mal, dass ich daran teilgenommen habe. Die Organisation war wieder einmal klasse und ich danke Moritz, der diese Veranstaltung immer wieder möglich macht. Mit Sven, Reinhard, Janis und Dominik haben wir uns diesmal als Team super ergänzt. Herausgekommen ist ein Multiplayer Spiel, das mit vier Spielern auf einer Tanzmatte auf einer LED-Matrix gespielt wird. Ein kräftiger Soundtrack erfüllte das Spiel mit Leben, so dass auch mir die ein oder andere Runde durchaus Spaß gemacht hast. 🙂 Mittlerweile gibt es sogar eine Umsetzung für Android. Der nächste Termin steht auch schon fest: am 12. Mai geht es weiter.

34C3: Gute Unterhaltung

CC BY-SA Jackytar

Neben rein technischen Vorträgen gab es beim letzten 34C3 auch solche mit größeren Unterhaltungswert. Nougatbytes ist ein Ratespiel mit Bildern. Sehr liebevoll und aufwändig gestaltet mit dem notwendigen Gefühl für die Fähigkeit um die Ecke denken zu können.

Das im letzten Jahr pausierende und in diesem Jahr wieder veranstaltete Hacker Jeopardy zeigt in verschiedenen Kategorien, wie wenig man bisweilen weiß. Besonders gut hat mir die Kategorie „\LaTeX“ gefallen, in der man LatTeX-Formeln ausrechnen musste.

Schließlich berichtete das Zentrum für politische Schönheit im Vortrag Tiger, Drucker und Mahnmale über die Aktivitäten im letzten Jahr. Hier bleibt so manches Lachen im Halse stecken und ich wünsche mir mehr von diesen Aktionen. Neben rein unterhaltsamen Elementen, habe ich dort etwa verfahren, dass selbst anspruchsberechtigte Flüchtlinge nicht mit dem Flugzeug einreisen dürfen, da dies gesetzlich mit Geldstrafen gegenüber Fluglinien sanktioniert wird.

Trotzdem: Gute Unterhaltung!

 

Update: Die Chaoswest-Bühne hat nun im März auch ihre Videos veröffentlicht. Hier hat mir das Video Operation Mindfuck gut gefallen, das unterschiedliche nerdige Themen kurz vorgestellt. Vieles war mir schon bekannt, einiges hatte ich vergessen, anderes war mir neu.

34C3 Packliste

Das wichtigste für den Congress in Leipzig – neben unwesentlichen Dingen wie einer Unterhose oder Zahnbürste.

  • Aufkleber
  • RasPi
  • Powerbank
  • DECT-Telefon
  • GSM-Handy
  • Batterien AAA
  • LED-Blink-Kram
  • Geräuschsensor
  • microbit
  • Lockpickingset
  • Lupe
  • ESP8266
  • Steckbrücken
  • USB-Kabel
  • USB-Steckladedingens
  • Servomotor
  • Laptop
  • Pegelwandler

Klein aber fein – der MiniGameJam in Dortmund

Am 10.06.2017 fand der erste Game Jam in Dortmund statt – noch ein wenig zaghaft als Mini Game Jam tituliert. An einem sonnigen Samstag fanden sich ca. 20 interessierte Entitäten im Dortmunder Künstlerhaus direkt hinter dem Hauptbahnhof ein, um in nur acht Stunden ein vollständiges Spiel zu programmieren. Nach einer kurzen Kennenlernrunde haben sie Teams gebildet und konnten ein Thema aus den Vorschlägen „Familie“, „Grenzen überwinden“, „old school“ und „Zwei Buttons“ auswählen.

Ich selbst bildete mit Reinhard und Miriam ein Team, das mit keiner konkreten Idee für ein Spiel, aber für dessen Ausgabemedium startete.

Wir wollten ein Oszilloskop als Bildschirm verwenden. Normalerweise werden diese Geräte benutzt, um Wechselspannungen in Kurven zu visualisieren. Wenn man den Elektronenstrahl jedoch geschickt umlenkt und als analoges Signal auf zwei Eingangskanäle sendet, kann im XY-Betrieb faktisch Beliebiges auf dem Geräte dargestellt werden – soweit zumindest die Theorie. Wir haben einen Digtial-Analog-Wandler aus Widerständen erstellt und mit einem RaspberryPi angesteuert. Damit waren wir in der Lage, eine bescheidene Auflösung von 32×64 Bildpunkten auf dem Gerät darzustellen. Bei höheren Auflösungen flackerte das Bild aus Gründen, die wir in der kurzen Zeit nicht ergründen konnten wollten.

Nach ca. drei Stunden konnten wir beliebige Punkte auf dem Gerät positionieren und uns (endlich) um eine Spielidee kümmern. Wenig kreativ und motiviert durch die technischen Einschränkungen entschieden wir uns für eine Abwandlung des bekannten Spiels „flappy bird“, in dem ein Vogel zwischen Röhren hindurch manövriert werden muss. Gesteuert wird der Vogel mit nur einem Taster: beim Drücken fliegt der Vogel hinauf, lässt man den Button wieder los, sinkt er wieder. Diese Steuerung haben wir über eine kleine Platine mit zwei Tastern realisiert – der zweite Taster konnte das Spiel nach einem Game Over neu starten.

Da noch etwas Zeit übrig war, konnten wir uns Gedanken über eine Audioausgabe machen. Diese erfolgte über zwei kleine „Lautsprecher“, die wir ebenfalls über den Raspberry Pi angesteuert haben.

Das Projekt ist inklusive des Quelltextes bei github unter dem Namen osziflap abrufbar.

Am 7.10.2017 geht es (vielleicht?) weiter mit dem nächsten Game Jam – vielleicht nicht mehr Mini, vielleicht wieder in Dortmund, gewiss aber wieder mit mir.

 

Ein Programm, das den eigenen Quelltext ausgibt

icon_commandline

Ein Quine ist ein Programm, das den eigenen Quelltext ausgibt. Dabei darf nicht auf Dateioperationen zurückgegriffen werden. Sonst wäre es zu einfach. Dann könnte man einfach nur die Datei ausgeben, die den Quelltext enthält.

Das schöne an dieser Aufgabenstellung ist, dass sie zunächst sehr einfach und nach ein paar Versuchen faktisch unmöglich erscheint. Für ein C#-Programm habe ich einen solchen Quine einmal selbst programmiert. Es ist nicht die kürzeste Version, aber sie stellt recht gut das Prinzip dar, nach dem derartige Programme aufgebaut sind: Daten und Programm werden getrennt. Das Programm ist hierbei jedoch auch Teil der Daten.

    class MainClass {
        static string[] daten = {
            "  public static void Main(string[] args) {",
            "    Console.WriteLine(\"class MainClass{\");",
            "    Console.WriteLine(\"  static string[] daten = {\");",
            "    for (int i=0; i<daten.Length; i++) ",
            "      Console.WriteLine(\"  \\\"\"+daten[i]+\"\\\",\");",
            "    Console.WriteLine(\"  };\");",
            "    for (int i=0; i<daten.Length; i++)",
            "      Console.WriteLine(daten [i]);",
            "  }",
            "}" };

        public static void Main(string[] args) {
            Console.WriteLine("class MainClass{");
            Console.WriteLine("  static string[] daten = {");
            for (int i=0; i<daten.Length; i++)
                Console.WriteLine("  \"" + daten[i] + "\",");
            Console.WriteLine("  };");
            for (int i=0; i<daten.Length; i++)
                Console.WriteLine(daten [i]);
        }
    }

Spieleprogrammierung mit Unity – Teil 2: Farbe kommt ins Spiel

Unser Spiel aus dem ersten Teil funktioniert im Prinzip schon, sieht aber noch gar nicht schön aus. Daher werden wir im nächsten Teil etwas Farbe und Texturen in die Hand nehmen und die Landschaft anschaulich gestalten. Außerdem kümmern wir uns darum, dass die Kugeln sich auch bewegen und wie echte physikalische Objekte verhalten.

Alle Videos im Wiki

Das virtuelle Trampolin – Bauen und Programmieren in SecondLife

Gestern Abend war ich in der Schule – aber in keiner gewöhnlichen Schule, sondern der SecondLife-Schule. Hier lernt man den Umgang mit SecondLife – das ist eine virtuelle Welt, die von allerlei Avataren seit nun über 10 Jahren bevölkert wird.

Auf dem Stundenplan stand „Trampolin bauen“. Da ich vor vielen Jahren das letzte mal bei SecondLife unterwegs war und mir den Stand dieses Projektes noch einmal genauer anschauen wollte, beschloss ich also, abends um 21 Uhr die Schulbank zu drücken und eine Lektion zu nehmen im Bauen und Programmieren von Objekten für die virtuelle Welt.

Ich war erstaunt, wie groß die Nachfrage war. Um Punkt 21 Uhr saßen ca. 20 andere Personen mit mir auf einer großen Freifläche.

2013-05-11-Trampolin_bauen-Snapshot_001

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