Archiv des Autors: Marco Bakera

Sammelsurium April-Juni 2017

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Tweets aus 2017-04

  • ☑ Spende für LinuxMint [Quelle]
  • Neuzugang in der Bastelkiste. #raspberrypi #led #blink [Quelle]
  • Tickets für #2 der #WestVisions in Duisburg gesichert. Ich freue mich auf die Veranstaltung. @WestVisions [Quelle]
  • Tastatur säubern: Klebezettel (z.B. Post-It) mit der klebrigen Seite durch die Tasten ziehen. #Schamanenwissen
  • Regulärer Ausdruck, um Email-Adressen zu erkennen. [Quelle]
  • „Macht die Schubladen zu. Macht die Köpfe auf.“ Das #Unperfekthaus wirbt für Toleranz und Offenheit. [Quelle]
  • Kinderbuchtitel in Deutschland: „Ich lerne Spielen und Toben“ „Ich lerne Planen und Organisieren.“
  • Vererbung, Objekt, Klasse mit Steckspielen lernen. [Quelle]
  • „Terms of Service; Didn’t Read“ fasst Nutzungsbedingungen zusammen und wertet sie. Schaut, wozu ihr zugestimmt habt. [Quelle]
  • Habe gerade „Neusprech“ in das Wörterbuch meines Handys aufgenommen.
  • Mir gefällt der Topos „aus dem Darm heraus gepostet“. [Quelle]
  • Traurige Wahrheiten. [Quelle]
  • „Herausforderungen und Potenziale im Kontext von …“ #Floskelwolke #Bingo
  • “Mininet creates a realistic virtual network, running real kernel, switch and application code, on a single machine“ [Quelle]
  • „Programming is not a science, it’s a craft“ – Richard Stallman [Quelle]
  • Jawoll, Deutschland nimmt wieder einmal den ersten Platz ein … oder doch den letzten? [Quelle]
  • Soundkarte aus Widerständen. [Quelle]
  • Es cybert in #NRW. [Quelle]
  • Aufpassen beim Einsatz von WhatsApp in der Schule oder besser gleich zu freien Alternativen wechseln. [Quelle]
  • Der #RaspberryPi als Infrarot-WiFi Bridge. #lirc [Quelle]
  • Interessanter Ansatz: Feed2Imap schiebt Newsfeeds direkt in IMAP-Ordner. # apt install feed2imap [Quelle]
  • Brutaler und bissiger als die TV-Adaption. #preacher [Quelle]
  • Linux Presentation Day: Am 6.5. ist es wieder soweit. #lpd_de @linux_prstn_day [Quelle]
  • Die vier Software-Freiheiten, postuliert von Richard Stallman in den frühen 80er Jahren. [Quelle]
  • „Debian GNU/Linux Anwenderhandbuch“ eine umfassende Dokumentation zu Debian seit (1999-2914) [Quelle]
  • Der @GameJamDortmund wäre eine gute Gelegenheit, um mit pygame warm zu werden. #gjdo17 [Quelle]
  • „The New Hacker’s Dictionary“: Buch von Hackern über die Sprache von Hackern, in erster Version 1979 erschienen. [Quelle]
  • Es ist erst echt, wenn es bunt auf bunt auf einer Karte eingetragen ist. 🙂 #gjdo17 [Quelle]
  • Selbst-gehostete Dienste für jeden Zweck. Eine ausführliche Übersicht. [Quelle]
  • KLEINBUCHSTABEN SIND AUS!!!!
  • #Pygame lässt sich nun über pip installieren und empfiehlt Python3. [Quelle]
  • Programmabsturz ist auch eine sichere Eingabenvalidierung.
  • FizzBuzz als generische Übung. Danke @FrankS für die Anregung beim #bcruhrx [Quelle]
  • diff+patch+compiler+editor+Spucke und fertig ist die eigene IDE: [Quelle]
  • Tastatur für Puristen mit 2 Tasten. [Quelle]
  • Danke für die tolle Arbeit an das Internet-Archive. Ich habe euch eine Spende in den Hut geworfen. [Quelle]
  • Horoskope sind #fakenews Wo kann ich melden?
  • Leider habe ich für die EasterHegg keine Karten mehr bekommen. Aber es bleibt immer noch der Stream. #eh17 [Quelle]
  • Leider gibt es keine Suche, die Anbieter kombiniert: Fahrrad, dann Bahn, dann Carsharing, z.B. [Quelle]
  • „Mobility Map“ ist ein Routenplaner, der CarSharing, Fernbusse, Taxi, ÖPNV und Fahrrad berücksichtigt. [Quelle]
  • Tim Berners-Lee erhält Turing Award [Quelle]
  • \o/ #gjdo17 [Quelle]
  • Mit GNU parallel lassen sich viele Schleifen aus Shell-Skripten entfernen und deutlich beschleunigen. [Quelle]
  • schöne Idee für eine Programmierübung. [Quelle]
  • Ich habe mal wieder ein Video gemacht: „ledger: Doppelte Buchführung auf der Kommandozeile“ [Quelle]
  • „Kritik an Microsoft-Monopol in der Verwaltung“ Experten kritisieren öffentliche Verwaltung für Abhängigkeit von MS [Quelle]
  • Google macht schlecht gekennzeichnete Werbung bei Spiegel-Online, Zeit und Süddeutsche. [Quelle]
  • Hacker haben Hackertools. #music [Quelle]
  • Blue Dot ist eine Python-Bibliothek, um den #RaspberryPi über Bluetooth anzusteuern. [Quelle]
  • ledger, a powerful command-line accounting system [Quelle]
  • LiveCoding beim #itnrw17 Coole Idee. #veripeditus
  • compress /rooms/HS/14 #itnrw17 [Quelle]
  • Heute #itnrw17 Ich freu mich.
  • #itnrw17 [Quelle]
  • Musik für Programmierer. In reduzierter Editor Oberfläche. [Quelle]

Tweets aus 2017-05

  • Das Blog: Und es läuft, und läuft, und läuft, … [Quelle]
  • Auch Tiere können hacken! #cyber [Quelle]
  • 16-jährige, warum rebelliert ihr nicht?
  • testet Webseiten auf Security-Einstellungen und gibt hilfreiche Tipps. [Quelle]
  • Ich teste dann mal ein wenig #mastodon pintman@mastodon.social
  • So „meldet“ man Bugs bei Microsoft. [Quelle]
  • Hacker, Hacksen und typische Frauenthemen finden bei der #gpn17 zusammen. [Quelle]
  • IT-Systeme haben neben einer theoretischen und praktischen auch immer eine ästhetische und ethische Seite.
  • Raspberry Pi und Arduino direkt über i2c verbinden. [Quelle]
  • Guardian veröffentlicht Löschregeln von Facebook. [Quelle]
  • Kuratierte Liste mit Tools für Linux Sysadmins. [Quelle]
  • „Synthetic Sensors“ Forschungsprojekt der CMU:Sensoren+MachineLearning erkennen Zustände in Räumen erstaunlich exakt [Quelle]
  • Ein Übersicht und Kategorisierung von Diagrammen und verschiedenen grafischen Darstellungen. [Quelle]
  • Nicht im WLAN des ICE shoppen … und eigentlich auch in allen anderen öffentlichen WLAN-Netzen nicht. [Quelle]
  • Direktkandidaten von SPD/CDU/CSU müssen 10.000-70.000€ für den eigenen Wahlkampf bezahlen. #monitor [Quelle]
  • Privaten Schlüssel aus Primzahlen im Speicher herstellen, um Rechner zu entwurmen. #WannaCry [Quelle]
  • Nicht einmal der C64 ist sicher vor #wcry !!!11elf #fakenews [Quelle]
  • Perfektes Kinowetter!
  • Will @tagesschau oder @heutejournal dies kommentieren? [Quelle]
  • Talk von @saschalobo bei #rp17 [Quelle]
  • „#ichbinhier ist eine Facebook-Gruppe, die gegen Hasskommentare und Hetze im Internet vorgeht.“ [Quelle]
  • … and make backups. [Quelle]
  • Wow, das ist eine Menge. Ich bin gespannt, ob es politisch Widerhall findet. [Quelle]
  • #catcontent [Quelle]
  • Eine Zusammenfassung der Landtagswahl. [Quelle]
  • Ich nehme gerne an nicht repräsentativen Twitter-Umfragen teil.
  • „Viele Menschen ignorieren die aktuellenSicherheitspatches.Wie bei Impfgegnern schadet das nicht nur ihnen selbst..“ [Quelle]
  • Ich persönlich würde lieber auf EC Kartenzahlung an Automaten der Bahn verzichten. Bargeld geht auch und zwar ohne Risiko. [Quelle]
  • Geheimdienste tolerieren Sicherheitsprobleme, Lösungen kommen jedoch von Wissenschaftlern. [Quelle]
  • WhatsApp verteilt Nutzerdaten. [Quelle]
  • Zehntausende Rechner lahmgelegt durch Lücke in Windows. [Quelle]
  • Interessanter Beitrag dazu, welchen Einfluss die Wahlbeteiligung auf das Ergebnis haben kann. [Quelle]
  • SlideWiki: Authoring platform for OpenCourseWare #Presentation #Wiki [Quelle]
  • Quelltext des WahlOMat ist markenrechtlich geschützt & kann daher nicht veröffentlicht werden. #politik #opensource [Quelle]
  • „Social Bot“ ist ein unpräziser Anglizismus, der einen genaueren deutschen Begriff gebrauchen könnte.
  • Früher dachte ich, das Internet wäre ein Katalysator für Intelligenz. Nun glaube ich zunehmend, dass es ein Katalysator für Dummheit ist.
  • Herzlichen Glückwunsch zur Revolution #RaspberryPi [Quelle]
  • 5100€ für Grundschullehrer in Berlin. #Anerkennung [Quelle]
  • Schüler bastelt Bewegungsmelder, der Bewegungen via Funk übermittelt. In seiner Freizeit. #pizero #lcd #infrarot \o/ [Quelle]
  • Tschüss YouTube. @YouTube [Quelle]
  • Neulich im #Usenet: Hamburg: „Moin“ München: „Servus“ Berlin: „Fresse!“
  • Neulich im #Usenet: „Man darf nicht alles glauben, was man liest, aber zum Weiterverbreiten reicht’s.“
  • Das ist ganz doll böse für alle Windowsnutzer. [Quelle]
  • Die Statuscodes 4** und 5** gefallen mir besonders gut. [Quelle]
  • Usenet, das Elite-Social-Media. #Usenet
  • „Schule. Medien. Recht“ will ein juristischer Wegweiser zum Einsatz digitaler Medien in der Bildung sein. [Quelle]
  • Datenschutzbeauftragter warnt vor WhatsApp & Co. an Schulen [Quelle]
  • Eine schöne Liste zu allerlei #MQTT Diensten und Tools. #IoT #pubsub #broker [Quelle]
  • #Cyber #Psychologie [Quelle]
  • Bitkom erhält Negativpreis Big Brother Award 2017. #uslobby #antiprivacy #datenreichtum #neusprech [Quelle]
  • Hörspiel des WDR über Wau Holland. #ccc [Quelle]
  • Heute ab 17:45 Uhr live im Internet: die Big Brother Awards. [Quelle]
  • „Unser Unternehmen hat Maßnahmen implementiert, die …“ #Floskelwolke
  • Pi Zero W jetzt auch in Deutschland. #RaspberryPi [Quelle]
  • Prüfungsergebnisse gehören nicht in WhatsApp-Gruppen. #servicetweet
  • Deutsche benutzen das Internet aber keine sozialen Netzwerke. [Quelle]
  • mTAN sind unsicher: [Quelle]
  • g-data reagiert auf fefe und dessen Haltung zu AV Software. Erst beide Artikel ergeben ein Gesamtbild. [Quelle]
  • #westvisions #2 [Quelle]
  • Danke für die tolle Veranstaltung #westvisions : Interessante Gedanken, Gespräche und Begegnungen. Termin #3 ist notiert: 11.10.2017
  • Um Schülerinnen und Schüler aus einer Kosumhaltung zu locken, sollten wir RaspberryPis statt Ipads an sie verteilen.
  • Wow, Basic wird 53 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch. [Quelle]
  • Roboter live per Chat steuern. [Quelle]
  • Nein, JPEG (genauer JFIF) ist kein geeignetes Format für Screenshots. #png #artefakte
  • Gesichter, sie sind überall. #fun [Quelle]
  • „Ghost in the shell“ als ghost in der shell. #ssh #sh [Quelle]
  • Ein Pixel alle 5 Minuten. #art [Quelle]
  • Isso is a commenting server written in #Python and JavaScript. It aims to be a drop-in replacement for Disqus. [Quelle]

Tweets aus 2017-06

  • Endlich, wir mussten lange darauf warten. #InternetOfFart #IoF [Quelle]
  • Der Ordner „docs“ oder der Branch „gh-pages“ wird bei github als Webseite bereitgestellt. [Quelle]
  • Sascha Lobo analysiert die Nachrichten aus einem Leak einer AFD WhatsApp Gruppe. [Quelle]
  • Sie kommen… [Quelle]
  • Wir waren mit allem schon einmal weiter. [Quelle]
  • Keine Zeit, um eine man-page zu lesen? hilft mit Zusammenfassungen. [Quelle]
  • Ein Repo auf Github mit Namen ist als Webseite abrufbar. [Quelle]
  • Wo gibt es Public Viewing für #piandmore10 ? [Quelle]
  • Quantencomputer von IBM in der Cloud. [Quelle]
  • Neuer Blogpost: „Klein aber fein – der MiniGameJam in Dortmund“ #gjdo17 @elektroschule @GameJamDortmund [Quelle]
  • Zahnstocher statt Lötkolben. [Quelle]
  • pkgsrc ist ein quelltextbasierter Softwareverteiler ähnlich dem ports tree von FreeBSD aber für Linux und cygwin. [Quelle]
  • Wenn ITAs auf ein Fußballturnier gehen… #Strom #100Watt [Quelle]
  • Coding at shool vs coding in real job. [Quelle]
  • Sensor für den #RaspberryPi der 3D Gesten im Raum erkennt. [Quelle]
  • Lehrersein: [Quelle]
  • Wird es einen @CalliopeMini in den Schulen von NRW geben @CDUNRW_Fraktion ?
  • Bingo! [Quelle]
  • Danke, dass ihr weiterhin an den Datenschutz glaubt. [Quelle]
  • Der #gjdo17 ist zu Ende und hat eine Spaß bereitet. Danke an alle, die dabei waren. @GameJamDortmund @elektroschule [Quelle]
  • Erst heute entdeckt: Viele interessante Vorträge der Chemnitzer Linuxtage im März. #clt17 [Quelle]
  • Trojaner für den #RaspberryPi schürft Cryptomünzen. [Quelle]
  • Früher haben diese Fidget Spinner irgendwie anders funktioniert. [Quelle]
  • Eine sehr bunte, kreative und japanische Darstellung der Geschichte des Internet in Form eines Turmes. [Quelle]
  • Tutorials und Anleitungen bereiten nicht auf die Probleme der Zukunft vor. [Quelle]
  • Wäre es nicht toll, wenn die Berufsschüler aus Nürnberg jetzt alle in eigenen Blogs die Geschehnisse der Abschiebung beschreiben würden.
  • Dieser Text hat mich maßlos gelangweilt. [Quelle]
  • Lernkurven verschiedener Programmiersprachen. [Quelle]
  • Reply-To considered harmful. #email #mua #mailinglist [Quelle]

Klein aber fein – der MiniGameJam in Dortmund

Am 10.06.2017 fand der erste Game Jam in Dortmund statt – noch ein wenig zaghaft als Mini Game Jam tituliert. An einem sonnigen Samstag fanden sich ca. 20 interessierte Entitäten im Dortmunder Künstlerhaus direkt hinter dem Hauptbahnhof ein, um in nur acht Stunden ein vollständiges Spiel zu programmieren. Nach einer kurzen Kennenlernrunde haben sie Teams gebildet und konnten ein Thema aus den Vorschlägen „Familie“, „Grenzen überwinden“, „old school“ und „Zwei Buttons“ auswählen.

Ich selbst bildete mit Reinhard und Miriam ein Team, das mit keiner konkreten Idee für ein Spiel, aber für dessen Ausgabemedium startete.

Wir wollten ein Oszilloskop als Bildschirm verwenden. Normalerweise werden diese Geräte benutzt, um Wechselspannungen in Kurven zu visualisieren. Wenn man den Elektronenstrahl jedoch geschickt umlenkt und als analoges Signal auf zwei Eingangskanäle sendet, kann im XY-Betrieb faktisch Beliebiges auf dem Geräte dargestellt werden – soweit zumindest die Theorie. Wir haben einen Digtial-Analog-Wandler aus Widerständen erstellt und mit einem RaspberryPi angesteuert. Damit waren wir in der Lage, eine bescheidene Auflösung von 32×64 Bildpunkten auf dem Gerät darzustellen. Bei höheren Auflösungen flackerte das Bild aus Gründen, die wir in der kurzen Zeit nicht ergründen konnten wollten.

Nach ca. drei Stunden konnten wir beliebige Punkte auf dem Gerät positionieren und uns (endlich) um eine Spielidee kümmern. Wenig kreativ und motiviert durch die technischen Einschränkungen entschieden wir uns für eine Abwandlung des bekannten Spiels „flappy bird“, in dem ein Vogel zwischen Röhren hindurch manövriert werden muss. Gesteuert wird der Vogel mit nur einem Taster: beim Drücken fliegt der Vogel hinauf, lässt man den Button wieder los, sinkt er wieder. Diese Steuerung haben wir über eine kleine Platine mit zwei Tastern realisiert – der zweite Taster konnte das Spiel nach einem Game Over neu starten.

Da noch etwas Zeit übrig war, konnten wir uns Gedanken über eine Audioausgabe machen. Diese erfolgte über zwei kleine „Lautsprecher“, die wir ebenfalls über den Raspberry Pi angesteuert haben.

Das Projekt ist inklusive des Quelltextes bei github unter dem Namen osziflap abrufbar.

Am 7.10.2017 geht es (vielleicht?) weiter mit dem nächsten Game Jam – vielleicht nicht mehr Mini, vielleicht wieder in Dortmund, gewiss aber wieder mit mir.

 

Das Barcamp-Ruhr in der 10. Runde

Am 25.3-26.3. fand zum zehnten Mal das Barcamp Ruhr im Unperfekthaus in Essen statt. Nach langer Zeit war ich mal wieder auf einem Barcamp und wurde nicht enttäuscht.

„Was ist ein Barcamp?“, fragten mich viele, denen ich davon erzählte. Es handelt es sich um eine Konferenz ohne festes Programm. Nach einer Vorstellungsrunde, in der sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Name, Beruf, Twittername und drei Begriffen vorgestellt hatten, erfolgt die Planung der Sessions. Hier stellt man seine Idee vor, fragt nach dem Interesse und markiert einen freien Zeitslot auf einer großen Wand. Und dann geht es auch schon los. Nun begibt man sich zum richtigen Zeitpunkt in den richtigen Raum.

Die Auswahl der Sessions war bunt und breit gefächert: Einführung in Lindy-Hop, Stricken, Brettspiele, Urlaub mit dem Hausboot, Software-Architektur Katas, Feinstaub-Sensoren, Günstig Reisen mit der Bahn, Bloggen für Einsteiger, Bin ich ein Hochstapler, „Opa erzählt vom Krieg“ – 20 Jahre Internet, usw. Ich war erstaunt, als ich den ersten Sessionplan vor mir sah. Es gab so viele spannende Dinge und leider auch viele zeitliche Überschneidungen, so dass ich mich entscheiden musste.

Die Qualität der Sessions war so unterschiedlich, wie auch die Menschen, die an ihnen teilnahmen. Positiv sind mir die Themenvielfalt, die tolle Location und die vielen spannenden Gespräche am Rande in Erinnerung geblieben. Andererseit hat mir bei einigen Sessions das Ergebnis gefehlt. Es wurde viel geredet, am Ende jedoch ohne Ergebnis.

Ich freue mich auf das nächste Jahr und werde wieder versuchen, eines der begehrten Tickets zu ergattern. Ideen für eine eigene Session habe ich auch mitgenommen.

FizzBuzz Katas – Programmierübungen für das FizzBuzz-Problem

(Das Video bei archive.org.)

Bei dem FizzBuzz-Spiel werden die Zahlen von 1 bis 100 durchlaufen. Nun können folgende Fälle eintreten:

  • Wenn die Zahl durch 3 teilbar ist, wird „Fizz“ ausgegeben
  • wenn sie durch 5 teilbar ist, wird „Buzz“ ausgegeben und
  • wenn sie durch 3 und 5 teilbar ist, wird „FizzBuzz“ ausgegeben.
  • Tritt keiner dieser Fälle ein, wird die Zahl ausgegeben.

Viele Lösungen gibt es auf meiner Webseite.

Sammelsurium Januar-März 2017

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Tweets aus 2017-01

  • Wie sieht die Verpflegung beim #itnrw17 aus? #ClubMate
  • Wie Computer uns sehen. #33c3 [Quelle]
  • Heute ist #Datenschutztag. Welch Ironie, dies bei Twitter zu posten.
  • #itnrw17 Ich bin dabei. \o/
  • „Moores Law is not a law of physics.“ [Quelle]
  • Was wollt ihr? Wann wollt ihr es? [Quelle]
  • Make a Lisp: Bau dir einen Lisp-Interpreter in einer Programmiersprache deiner Wahl. [Quelle]
  • Heureka. #ws2811 #raspberrypi [Quelle]
  • „Cost is probably the last reason for an organisation to go in for open source.“ [Quelle]
  • #RaspberryPi hat ein interessantes Curriculum vorgestellt. [Quelle]
  • Heise ordnet OMEMO, OTR und deren Bedeutung für Signal und XMPP einmal ein. [Quelle]
  • Hat es Bildschirm und Tastatur, ist es ein Werkzeug. Hat es nur einen Bildschirm, ist es ein Spielzeug.
  • Das meist kopierte Buch der Informatik: „The Lions Book“ [Quelle]
  • Gerade in @LOCKED_Bochum versucht, dem Raum zu entkommen. Er war stärker als wir. Der Spaß war trotzdem groß. Nächstes mal mit Verstärkung.
  • Vielen Dank für die tolle #pam95 [Quelle]
  • Ein besonderes Erlebnis auf der #pam95 [Quelle]
  • Mein Programm steht. #pam95 [Quelle]
  • Zeit, den Messenger zu wechseln. #Signal [Quelle]
  • Vielleicht verstehe ich die Welt besser, wenn ich den Begriff Verantwortungsdiffusion volkswirtschaftlich denke.
  • Wer im Netz Bilder veröffentlicht, sollte sich dringend über den Stand der Gesichtserkennung informieren. #33C3 [Quelle]
  • Wow: Was alles bei einer Überweisung passiert! #TKonten [Quelle]
  • Kunst oder pragmatische Lösung in der Mensa der @ruhrunibochum [Quelle]
  • Es gibt ein Ubuntu-Paket für die Kommandozeilenversion der VRR-Fahrplanauskunft EFA. #NRW #ÖPNV #CLI [Quelle]
  • Über 200 Bücher von O’Reilly sind kostenlos online verfügbar. [Quelle]
  • Innerhalb kürzester Zeit wurde ein unlösbares KI-Problem gelöst. Go Computer sind unschlagbar geworden. [Quelle]
  • Gruseliges Niveau d. IT Kompetenz: Großteil der Bevölkerung kann nur einfache Suchanfragen stellen. #33C3 #PflichtfachInformatik [Quelle]
  • Mein Torrent-Programm sagt, dass dies die 10 Videos sind, die ich am meisten hochgeladen habe. #33C3 [Quelle]
  • „If you can’t open it, you don’t own it.“ – Ray #33c3

Tweets aus 2017-02

  • Endlich: Der Pi Zero hat jetzt auch WiFi. #RaspberryPi [Quelle]
  • Leergutwiederverwendung #led #raspberrypi #ledgut [Quelle]
  • Viele 7-Segment-Anzeigen zusammen genommen lassen sich auch kreativ als Display verwenden. [Quelle]
  • Die drei großen Lügen – von Lehrern. [Quelle]
  • Pi-hole saugt Werbung im lokalen Netz auf und entfernt sie aus dem Datenverkehr. #raspberrypi [Quelle]

Tweets aus 2017-03

  • Ad-Blocker bringen (auch) Sicherheit. [Quelle]
  • KIs lernen, KIs zu programmieren. [Quelle]
  • Netzboot für alle erdenklichen möglichen Betriebssysteme. #pxe [Quelle]
  • Ansteuerung von LEDs in einem Cola-Kasten mit einem OSC Audio-Controller. [Quelle]
  • Von der JavaScript Engine über Edge aus der VM ausgebrochen. [Quelle]
  • Ratet mal, wie lange es dauert die AGB von Amazon vorzulesen. [Quelle]
  • Microsoft schaltet Werbung im Datei-Explorer. [Quelle]
  • Hier gibt es freie Materialien zu #Linux. [Quelle]
  • Nach Jahrzehnten mal wieder #mutt getestet. Klappt einwandfrei. Wenn nur keine HTML Mails ankommen.
  • Interessante Ergebnisse eine Befragung von Entwicklern über Stack Overflow. [Quelle]
  • Crypted Reality
  • Medienkompetenz bedeutet (auch), seine Freunde aus der Filterblase kritisch zu hinterfragen.
  • Eine ausführliche Liste mit Links zum Thema #livecoding [Quelle]

Wechsel zu „let’s encrypt“

Nachdem Google seine Drohungen nun wahr gemacht und auch alte StartSSL-Zertifikate im Google Chrome nicht mehr unterstützt werden, bin ich zu let’s encrypt gewechselt. Der Wechsel mit Hilfe des certbot verlief erstaunlich beschwerdefrei, wenngleich ich mich über die 10 MB Abhängigkeiten und über eine Neu(!)-Entwicklung in Python2 sehr gewundert habe. Ebenso ist die Support für Apache derzeit immer noch im Beta-Stadium, weshalb ich die Zertifikate generieren aber nicht automatisch in meine Konfiguration einbinden lasse.

Hier ist noch einmal meine Anleitung für ein Ubuntu 16.04 LTS:

  1. Vorgehen gemäß Anleitung
  2. PPA für das Paket add-apt-repository
    sudo apt install software-properties-common
  3. sudo add-apt-repository ppa:certbot/certbot
  4. sudo apt-get update
  5. sudo apt install python-certbot-apache
  6. Zertifikate generieren: sudo certbot –apache certonly
    Certs werden nach /etc/letsencrypt/www.bakera.de gespeichert
  7. apache config angepasst gemäß Anleitung
    SSLCertificateFile /etc/letsencrypt/live/www.bakera.de/fullchain.pem
    SSLCertificateKeyFile /etc/letsencrypt/live/www.bakera.de/privkey.pem
  8. Cronjob für die Erneuerung der Zertifiakte angelegt gemäß Anleitung.
    42 3 * * * /usr/bin/certbot renew –post-hook „service apache2 restart“

ledger: Doppelte Buchführung mit der Kommandozeile

ledger ist ein Programm für Windows, Linux und Mac, mit dem man seine Geldbestände in einer Textdatei verwalten und abfragen kann. Ich habe mir das Programm näher angeschaut und möchte euch die Grundfunktionen vorstellen. Mehr Details findet ihr auf der Webseite des Programms oder in dem ausführlichen
Handbuch.

Eine ausführliche Vorstellung findet ihr unter https://www.youtube.com/watch?v=cjoCNRpLanY

Das Video steht auch über archive.org zur Verfügung:

Tschüss Suse, Hallo Mint

Nach mehreren Jahren steht wieder mal ein Wechsel an. Bisher hatte ich immer gut mit OpenSuse gelebt, habe im Alltag jedoch viel mit Debian-basierten Systemen zu tun. Also habe ich eine neue Platte in den Rechner gesteckt und darauf ein Linux-Mint installiert. Die bisherige Suse wird als externes Laufwerk eingebunden und die Daten darauf weiter genutzt. Der Wechsel verlief erstaunlich problemlos. Nach der Installation der wichtigsten Programme musste ich ein paar Pfade hier und da anpassen und kann nun weiterarbeiten wie gewohnt. Die alte Suse kann ich auch noch starten, weil Mint die Installation erkannt und im Boot-Manager berücksichtigt hat. Ein altes Windows 7 liegt auf einer weiteren Platte und wurde ebenfalls erkannt.

Sammelsurium September-Dezember 2016

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Die letzten Monate des Jahres 2016 in Tweets zusammengefasst:

Tweets aus 2016-09

  • Projektideen für Nachwuchs-Maker. [Quelle]
  • „REST API – local“ ist eine Android App, die Sensoren des Handys als REST-API bereitstellt. [Quelle]
  • #RaspberryPi bei Verkaufszahlen knapp hinter C64. [Quelle]
  • 50 tolle Projekte mit dem #RaspberryPi [Quelle]
  • Sarah Lesch protestiert #Liedermacherin #Autwachen [Quelle]
  • od macht einen „octal dump“ von Dateien … mit ‚-x‘ auch als Hexdump. #WTF #Linux #Commandline
  • So kann man einen #RaspberryPi über USB an ein Android-Handy anschließen. [Quelle]
  • Alle Bilder zum Konsolen-Star-Wars in einer Textdatei. Damit muss man doch was anstellen können… *grübel* [Quelle]
  • Aber hören Sie doch zu: Die Ursache für $PROBLEM ist … $ telnet 666 [Quelle]
  • Alt, aber immer noch gut: Star Wars in der Konsole: $ telnet [Quelle]
  • Wichtig nicht nur für Mathematiker: Wahrscheinlichkeiten sind nicht notwendigerweise transitiv. Gutes Beispiel. [Quelle]
  • Wenn YouTuber Werbung für die gute Sache machen, kann es auch mal nach hinten losgehen. [Quelle]
  • Lustig. Böse. [Quelle]
  • Ab Summen von 15.000€ wird es bereits kompliziert, Bargeld abzuheben. Ich hätte eine höhere Summe vermutet. [Quelle]
  • Es gibt sogar einen Blick hinter die Kulissen zu dem Demo. [Quelle]
  • „Second Reality“ von Future Crew. Ein Meilenstein der Demogeschichte von 1993. Wir hatten ja nichts. [Quelle]
  • Neuzugang in der Bastelkiste: Ein OLED Display, das sich über I2C steuern lässt. [Quelle]
  • DIN A4 ist auch nicht mehr das, was es mal war. #mussmanwissen [Quelle]
  • Elektroschrott kann man kostenlos versenden, wenn die längste Kante des Paket max. 25cm misst. [Quelle]
  • mv /home/dortmund /home/bochum Wenn ITler umziehen.
  • 5 Cent-Münze, 4 Drähte … *zackfettich* Lagesensor. #RaspberryPi [Quelle]
  • Erste kontaktlose Kartenzahlung. [Quelle]
  • Neuzugang in der Hardwarekiste: ein BBC micro:bit. [Quelle]
  • „Tochter verklagt Eltern wegen Facebook-Posts“ haben die Kinder evt. doch mehr Medienkompetenz als ihr Eltern? [Quelle]
  • Ein LaTeX Paket, um Kaffeeflecken zu erzeugen. [Quelle]
  • Worauf man bei der Einstellung von Programmierern achten sollte. Punkt 1 ist erschreckend entlarvend. [Quelle]
  • Wissen, das keiner brauch: Mikrowellen-Türen gehen immer nach links auf.
  • Cat Content für heute. Sogar mit Religionsbezug. [Quelle]
  • Mein erster PGP-Key aus dem Jahre 1995. Sogar noch mit einer Fidonet-Adresse. [Quelle]
  • So sieht es aus, wenn Bakterien nach 11 Tagen eine 1000-fach erhöhte Dosierung von Antibiotika überwinden. [Quelle]
  • #Freifunk soll in NRW gemeinnützig werden. Ich dachte, das wäre schon klar. [Quelle]
  • ptpython ist eine mächtige Erweiterung der #Python Konsole und kann mit pip install ptpython leicht installiert werden.
  • Amazon Dash Button für Hausaufgaben. [Quelle]
  • Immer mehr Konferenzen bauen Mikrocontroller in ihre Badges ein. [Quelle]
  • „Smooth Criminal“ auf Lochstreifen. [Quelle]
  • Der micro:bit der BBC kann auch Micro#Python. Gleich bestellt. #microbit
  • 10 000 000 verkaufte #RaspberryPi Herzlichen Glückwunsch! [Quelle]
  • #RaspberryPi veröffentlicht ein StarterKit. Es wundert mich, dass es das bisher noch nicht gab. [Quelle]
  • #WTF #Björk [Quelle]
  • Interessantes Interview im aktuellen RadioTux Podcast mit dem Entwickler des #xmpp Clients Conversations. [Quelle]
  • „Der Bundestag ist ein unpolitisches Haus“ [Quelle]
  • Der Vortrag „Hack into the box“ zeigt die Schwachstellen von diversen #IoT Geräte in einer eindrucksvollen Live-Demo [Quelle]
  • Schnell statische Webseiten erzeugen mit jekyll. [Quelle]
  • #Nerdwitze #Linux [Quelle]
  • 3D-Modell und schöne Animation eines #RaspberryPi Version 3. [Quelle]
  • „Termux is a terminal emulator and Linux environment bringing powerful terminal access to Android.“ [Quelle]
  • piwars is a robotics competition in which Raspberry Pi-controlled robots compete in various challenges to earn points. [Quelle]

Tweets aus 2016-10

  • Schöne Übersicht von #python Bibliotheken für die Systemadministration. [Quelle]
  • “Safe Exam Browser is a webbrowser-environment to carry out online exams safely.” [Quelle]
  • luakit ist ein kleiner (0.5MB) schneller Webbrowser, der über die Tastatur bedient werden kann. [Quelle]
  • „WE BECOME WHAT WE BEHOLD“ interessantes kleines Spiel über die Entstehung von #HateSpeech. [Quelle]
  • “Livestreamer is a command-line utility that pipes video streams from various services into a video player like VLC“ [Quelle]
  • *hibbel* [Quelle]
  • Alles Gute zum #AdaLovelaceDay
  • Weihnachtszeit ist Gurkenzeit. #wtf [Quelle]
  • Hackerman zeigt, wie das Hacking wirklich geht. #Retro [Quelle]
  • Rainbowco ist ein Syntax Highlighter in Javascript für Webseiten. [Quelle]
  • “Moss (for a Measure Of Software Similarity) is an automatic system for determining the similarity of programs.” [Quelle]
  • Eine Antwort auf: Ich habe doch nichts zu verbergen: „Fake-Porn: Wenn dein Gesicht in einem Sexfilm auftaucht“ [Quelle]
  • Neuer Blogpost: „Computer sind spannend, Technik macht Spaß – bis man ein Schulfach daraus macht“ [Quelle]
  • Neuzugang in der Hardwarekiste: Ein Shard von Gerber als einfaches aber nützliches Mulitool. [Quelle]

Tweets aus 2016-11

  • Copy Paste Programming. [Quelle]
  • Die komplette Historie von BSD seit 1970 in einem git repo. [Quelle]
  • Elektrisches Licht wird nicht durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kerzen erfunden. [Quelle]
  • Vielleicht achten nun mehr Leute auf den Schutz ihrer Daten, wenn sie wissen, dass Donald Trump sie mitlesen kann.
  • Schönes Live-Blog von zur Wahl. [Quelle]
  • Wasting TimeLine [Quelle]
  • Kannste dir nicht ausdenken sowas “Streit um Bräunungscreme für Bodybuilder endet in Schießerei” [Quelle]
  • Am Donnerstag wird Edward Snowden auf der Suchmaschine meines Vertrauens gestreamt. [Quelle]
  • Blender für Schüler und junge Studenten. [Quelle]
  • Selten einen technisch so guten Vortrag gesehen. Captain Disillusion entlarvt virale Video-Hoaxes. [Quelle]
  • Mixmaster ist ein anonymisierender Remailer mit bisher nur theoretischen Angriffsvektoren – seit 1995 bzw. 1981! [Quelle]

Tweets aus 2016-12

  • Alle derzeitigen Torrentfiles der #33c3 Talks in H264-SD. [Quelle]
  • „Wahlcomputer sind das Asbest der Demokratie.“ #33c3 #secnightmares
  • „Composing [music] is like coding“ #33c3 #lightningtalks
  • „Java? Isn’t it faster than Eclipse?“ #33c3
  • #33c3 Hat jemand seine Jacke in Saal B vergessen? Linke Seite drittletzte Reihe.
  • Wenn Pädagogen auf dem #33c3 einen Workshop anbieten. [Quelle]
  • Nur noch zweimal schlafen … #33C3
  • Weihnachten: Endlich Zeit für Bugfixes. [Quelle]
  • WTF. #PhotshopPhillip [Quelle]
  • Hoffentlich sind genug da. [Quelle]
  • „DO NOT carry around a magnet with 2 megatesla in your pants“ Aus der Reihe „Tipps für den #33C3“ [Quelle]
  • „Wikipedia ist eine Enzyklopädie und keine Lernplattform.“ In dem Satz steckt viel Wahrheit drin. [Quelle]
  • Google bietet einen Einführungskurs in die Python-Programmierung an. [Quelle]
  • Wie uns die Mathematik hilft Un-Probleme nicht zu lösen. [Quelle]
  • howdoi – ein schönes Pythontool, das Fragen zur Programmierung über die Kommandozeile beantwortet. [Quelle]
  • Quelltext-Empfehlungen für Python-Programmierer. Eine anspruchsvolle Lektüre. [Quelle]
  • Op-ed: I’m throwing in the towel on #PGP, and I work in security | Ars Technica [Quelle]
  • Dunkle Zeiten für CyanogenMod. #Android [Quelle]
  • Auch Adafruit springt auf den Zug der Hardware-Lernplattformen auf. Erinnert in der Form an @CalliopeMini [Quelle]
  • $bestimmterArtikel $superlativ der Welt.
  • Neues Computermuseum in Dortmund [Quelle]
  • „This is the first TMRC Dictionary, which I wrote in June, 1959“ Ein erstes Wörterbuch der ersten Hacker. [Quelle]
  • „How many … does it take to change a lightbulb“ Ein Witze-Archiv aus dem #Usenet von 1997. [Quelle]
  • „Ich habe nichts zu verbergen“ – wenn Datenschutz funktioniert und Algorithmen korrekt entworfen und realisiert wurden.
  • Habe mich mal im #engelsystem registriert. #33c3
  • Ein schöner historischer Blick auf das Internet und Dienste, die mal groß waren oder noch groß sind. [Quelle]

Computer sind spannend, Technik macht Spaß – bis man ein Schulfach daraus macht

Motivation

Computer sind spannend, Technik macht Spaß.“

So denken viele Schülerinnen und Schüler, wenn sie die Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten (ITA) beginnen. Den Computer kennen sie von zu Hause und unterwegs – man verbindet viele schöne Stunden mit ihm.

Computer sind spannend, Technik macht Spaß“ – bis man ein Schulfach daraus macht.

Ernüchterung tritt ein, wenn man nach den ersten Monaten der Ausbildung feststellt, dass neben dem Spaß auch viel Theorie und abstraktes Denkvermögen nötig sind, um die Ausbildung zum ITA zu bestehen. Schnell verbreiten sich Frust und Unlust unter den Schülern.

Diese traurige Feststellung machten nicht nur die Schüler, sondern auch wir als Lehrer. Wir wollten gegensteuern, um den Spaß und die Neugier zurück in den Schulalltag zu holen.

Hinzu kommt, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung in Vollzeit und ohne betrieblichen Hintergrund absolvieren, welcher sich deutlich vom schulischen Alltag unterscheidet:

  1. Angestellte lösen ein relevantes Problem.

  2. Sie haben Kernarbeitszeiten innerhalb derer sie ihre Pausen frei einteilen.

  3. Sie arbeiten über mehrere Stunden an einer Aufgabe und sind keinem Stundenraster unterworfen, das Kontextwechsel erzwingt, wie er beim Übergang zwischen Schulstunden entsteht.

All dies hat uns bewogen, die bisher nicht ausreichend von der schulischen Ausbildung abgedeckten inhaltlichen Aspekte in den Schulalltag zu integrieren und die Freude am Umgang mit Technik wiederzubeleben.

Hierbei ist der Projekttag entstanden.

projekttag-diagramm

Teamarbeit

Der Projekttag wird auf Schüler- und Lehrerseite als Teamarbeit gelebt und durchgeführt. Mehrere Lehrerkräfte mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten betreuen und unterstützen die Auszubildenden während ihrer Arbeit. Dabei decken wir derzeit die Kerngebiete Programmieren, Datenbanken, Betriebssysteme, Netzwerke und Elektrotechnik mit drei Lehrkräften ab.

Aufbau und Ablauf

Ein Projekttag ist ein fester Tag im Stundenplan der Schülerinnen und Schüler, der ca. 5 Zeitstunden umfasst, die nicht von anderen Fächern unterbrochen werden. Die Schülerinnen und Schüler können sich selbst ihre Arbeits- und Pausenzeiten einteilen – es gibt kein festes Pausenraster. Hierdurch können die Arbeitsphasen ausgedehnt werden und die Auszubildenden erhalten die Möglichkeit, sich vertiefend oder wiederholend mit Inhalten auseinanderzusetzen, die ihren Vorlieben, Neigungen und Bedürfnissen entsprechen.

Die Ergebnisse und Leistungen werden nicht benotet. Arbeitsergebnisse können jedoch in anderen Fächern durch Workshops oder Referate „zweit verwertet“ werden. Zudem werden die Projekte am Ende eines Schuljahres auf einem Zertifikat als Nachweis ausgewiesen, welches sie einer Bewerbung beifügen können. Eine Messe am Schuljahresende bietet eine weitere Möglichkeit, die Ergebnisse zu präsentieren.

Informationen zu Beginn

Zu Beginn eines Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler in einer Kick-Off-Veranstaltung informiert. Hier werden die Rahmenbedingungen erläutert sowie Möglichkeiten und Pflichten dargestellt. Zudem können Unklarheiten beseitigt und Fragen beantwortet werden. Ein wichtiges Ziel dieser Veranstaltung ist, ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis zu konsolidieren und an die Reife der Auszubildenden zu appellieren.

Im weiteren Verlauf beginnt jeder Projekttag einmal pro Woche mit einer kurzen Informationsphase. Die Schülerinnen und Schüler kommen mit den Fachlehrern zusammen, um organisatorische oder inhaltliche Aspekte zu besprechen. Es können aktuelle Veranstaltungen oder interessante Projekte in den Fokus genommen werden.

Anschließend gehen alle selbständig in die Projektarbeit.

Die Schülerinnen und Schüler wählen ein Projekt aus einem Archiv aus oder überlegen und formulieren eigene Ideen. Insbesondere der letzte Punkt überrascht uns immer wieder. Bei der Formulierung eigener Ideen sind wir immer erstaunt, ob der kreativen und spannenden Ideen, die die Schülerinnen und Schüler entwickeln. Sei es ein selbst gebauter fahrender Roboter, eine Retro-Spielekonsole oder ein DVBT-Stick zur Ortung von Flugzeugen.

Für uns als Lehrkräfte ist es wichtig, dass das gewählte Projekt Neues vermittelt, Bestehendes festigt oder Altes wiederholt. Ferner sollen eine fachliche Tiefe und ein praktischer Bezug erkennbar sein.

Wiki

In einer Wiki-Installation werden die Beschreibungen der Projekte inklusive einer Aufwands- und Schwierigkeitsabschätzung hinterlegt. Die Fachlehrer können dort ihre Projekte vorstellen, ablegen und mit anderen Projekten verzahnen. Zudem findet dort auch die Organisation einer Abschlussmesse statt. Es ist öffentlich einsehbar.

Räumliche Entfaltung

Neben zeitlichen und inhaltlichen Aspekten haben wir auch die räumliche Situation berücksichtigt und Räume mit unterschiedlichen Anforderungen eingeplant. Es gibt einem vernetzten Computerraum für Programmier- und Netzwerkprojekte, einen Werkstattraum für praktische und elektrotechnische Arbeiten und einen ruhigen Arbeitsraum für konzentriertes Arbeiten. Der Flur vor den Räumen wird bei Projekten genutzt, die mehr Platz benötigen (wie ein selbst-fahrender Roboter) oder, bei denen es lauter werden kann (Starten eines Servers, Saugen eines Computers).

Keine Noten – keine Angst

Die Schülerinnen und Schüler erhalten für ihre Projektarbeit bewusst keine Zeugnisnoten. Die Arbeitsatmosphäre ist dadurch von der Entdeckungslust und Experimentierfreude bestimmt. Eine Rückmeldung erhalten sie dennoch durch Gespräche und eine Messe am Ende des Schuljahres.

Anwesenheitsliste – ein Eigengewächs

Die Pausenzeiten werden während der Projektphase von den Auszubildenden selbständig organisiert. Einige der Auszubildenden sind so sehr in die Arbeit vertieft, dass sie gar keine Pausen machen. Die Stundenklingel hat für uns daher eine geringe Bedeutung.

Die Schülerinnen und Schüler halten Pausengänge in einer Anwesenheitsliste fest. Diese Liste wurde sogar selbst Bestandteil verschiedener Projekte.

Zunächst wurde sie mit Papier und Stift geführt. Ein umständliches Unding für einen technikbegeisterten Schüler. Kurzerhand entschloss er sich, eine Desktop-Anwendung zu entwickeln, in der die Zeiten auf einem zentralen Rechner eingetragen werden konnten – ganz ohne Stift. Die nächste Generation der Software entstand ein Jahr später. Nun fußte sie auf einer Webanwendung, die auf einem Raspberry Pi läuft, auf den alle aus dem Raumnetz zugreifen können – mit detaillierten Statistiken und einer Backupfunktion. Durch die Statistikfunktion entwickelte sich schnell eine Diskussion um das Thema Datenschutz, der gewahrt bleiben musste.

Dieses Beispiel zeigt gut, wie aus eigenen Problemlagen heraus kreative Lösungen geplant und umgesetzt wurden, die nicht von uns Fachlehrern motiviert waren. Dies evozierte eine starke intrinsische Motivation sowie Verbundenheit mit der eigenen Arbeit und führte zu großem Stolz gegenüber dem eigenen Werk.

Die ITA-Messe

2015_ita-messe

Die Projektergebnisse werden einmal im Jahr auf einer schulinternen Messe vorgestellt. Hierbei planen die Auszubildenden selbständig die Lage der Stände, den zeitlichen Ablauf, erstellen einen Flyer für die Besucher und machen Fotos während der Veranstaltung. Die Messe bildet den Höhepunkt und Abschluss für die erstellten Projekte.

Als Gäste werden die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen und andere Fachlehrer eingeladen. Gerade für die Eingangsklassen zeigen die Projektergebnisse eine Perspektive ihrer Ausbildung, mit der Konsequenz, dass sich viele Schüler auf den Projekttag freuen.

Reflexion

Bisher funktioniert unser Projekttag auf vielen Ebenen sehr gut. Wir wollen ihn aber stetig verbessern. Daher bitten wir am Ende eines Schuljahres alle um eine Rückmeldung. Wir wollen Schwachstellen und blinde Flecke aufdecken und das Potenzial für die kontinuierliche Fortentwicklung der Veranstaltung aufzeigen.

Die Reflexion fand im ersten Jahr mit einem Papier-Fragebogen statt. Er wurde mittlerweile durch eine Online-Befragung ersetzt, die eine direkte Auswertung in derselben Stunde in einem geführten Klassengespräch ermöglicht.

Die Veranstaltungen der letzten Jahre wurden von den Schülerinnen und Schülern auf der fachlichen, sozialen und emotionalen Ebene überwiegend positiv beurteilt. Die Ergebnisse sind auch in unserem Wiki veröffentlicht.

Zusätzlich gibt es ein Treffen aller beteiligten Fachlehrer, in dem das aktuelle Jahr reflektiert und das nächste Jahr geplant wird.

Fazit

Immer mehr Hackerspaces sprießen aus dem Boden, Repair-Cafes entstehen und der Bastelcomputer Raspberry Pi wird zur erfolgreichsten prototypischen Experimentierplattform. All dies zeigt, dass es ein großes technisches Interesse bei Jugendlichen an Technik-Themen gibt. Allein die Umsetzung im Schulalltag führt häufig zu falschen Motivationslagen und Frustration. Mit dem Projekttag versuchen wir eine Gratwanderung zwischen Anspruch, Spaß, Freiheit, Kreativität und Selbstbestimmung.

Computer sind spannend, Technik macht Spaß“

Wenn man den Leistungsdruck herausnimmt und die Schülerinnen und Schüler eigene Wege gehen lässt, entstehen erstaunliche Ergebnisse und der Satz stimmt wieder – selbst in der Schule.


Dieser Artikel erschien zuerst in der Juniausgabe 2016 der Zeitschrift bbw – Beruflicher Bildungsweg.