Das Barcamp-Ruhr in der 10. Runde

Am 25.3-26.3. fand zum zehnten Mal das Barcamp Ruhr im Unperfekthaus in Essen statt. Nach langer Zeit war ich mal wieder auf einem Barcamp und wurde nicht enttäuscht.

„Was ist ein Barcamp?“, fragten mich viele, denen ich davon erzählte. Es handelt es sich um eine Konferenz ohne festes Programm. Nach einer Vorstellungsrunde, in der sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Name, Beruf, Twittername und drei Begriffen vorgestellt hatten, erfolgt die Planung der Sessions. Hier stellt man seine Idee vor, fragt nach dem Interesse und markiert einen freien Zeitslot auf einer großen Wand. Und dann geht es auch schon los. Nun begibt man sich zum richtigen Zeitpunkt in den richtigen Raum.

Die Auswahl der Sessions war bunt und breit gefächert: Einführung in Lindy-Hop, Stricken, Brettspiele, Urlaub mit dem Hausboot, Software-Architektur Katas, Feinstaub-Sensoren, Günstig Reisen mit der Bahn, Bloggen für Einsteiger, Bin ich ein Hochstapler, „Opa erzählt vom Krieg“ – 20 Jahre Internet, usw. Ich war erstaunt, als ich den ersten Sessionplan vor mir sah. Es gab so viele spannende Dinge und leider auch viele zeitliche Überschneidungen, so dass ich mich entscheiden musste.

Die Qualität der Sessions war so unterschiedlich, wie auch die Menschen, die an ihnen teilnahmen. Positiv sind mir die Themenvielfalt, die tolle Location und die vielen spannenden Gespräche am Rande in Erinnerung geblieben. Andererseit hat mir bei einigen Sessions das Ergebnis gefehlt. Es wurde viel geredet, am Ende jedoch ohne Ergebnis.

Ich freue mich auf das nächste Jahr und werde wieder versuchen, eines der begehrten Tickets zu ergattern. Ideen für eine eigene Session habe ich auch mitgenommen.

FizzBuzz Katas – Programmierübungen für das FizzBuzz-Problem

(Das Video bei archive.org.)

Bei dem FizzBuzz-Spiel werden die Zahlen von 1 bis 100 durchlaufen. Nun können folgende Fälle eintreten:

  • Wenn die Zahl durch 3 teilbar ist, wird „Fizz“ ausgegeben
  • wenn sie durch 5 teilbar ist, wird „Buzz“ ausgegeben und
  • wenn sie durch 3 und 5 teilbar ist, wird „FizzBuzz“ ausgegeben.
  • Tritt keiner dieser Fälle ein, wird die Zahl ausgegeben.

Viele Lösungen gibt es auf meiner Webseite.

Sammelsurium Januar-März 2017

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Tweets aus 2017-01

  • Wie sieht die Verpflegung beim #itnrw17 aus? #ClubMate
  • Wie Computer uns sehen. #33c3 [Quelle]
  • Heute ist #Datenschutztag. Welch Ironie, dies bei Twitter zu posten.
  • #itnrw17 Ich bin dabei. \o/
  • „Moores Law is not a law of physics.“ [Quelle]
  • Was wollt ihr? Wann wollt ihr es? [Quelle]
  • Make a Lisp: Bau dir einen Lisp-Interpreter in einer Programmiersprache deiner Wahl. [Quelle]
  • Heureka. #ws2811 #raspberrypi [Quelle]
  • „Cost is probably the last reason for an organisation to go in for open source.“ [Quelle]
  • #RaspberryPi hat ein interessantes Curriculum vorgestellt. [Quelle]
  • Heise ordnet OMEMO, OTR und deren Bedeutung für Signal und XMPP einmal ein. [Quelle]
  • Hat es Bildschirm und Tastatur, ist es ein Werkzeug. Hat es nur einen Bildschirm, ist es ein Spielzeug.
  • Das meist kopierte Buch der Informatik: „The Lions Book“ [Quelle]
  • Gerade in @LOCKED_Bochum versucht, dem Raum zu entkommen. Er war stärker als wir. Der Spaß war trotzdem groß. Nächstes mal mit Verstärkung.
  • Vielen Dank für die tolle #pam95 [Quelle]
  • Ein besonderes Erlebnis auf der #pam95 [Quelle]
  • Mein Programm steht. #pam95 [Quelle]
  • Zeit, den Messenger zu wechseln. #Signal [Quelle]
  • Vielleicht verstehe ich die Welt besser, wenn ich den Begriff Verantwortungsdiffusion volkswirtschaftlich denke.
  • Wer im Netz Bilder veröffentlicht, sollte sich dringend über den Stand der Gesichtserkennung informieren. #33C3 [Quelle]
  • Wow: Was alles bei einer Überweisung passiert! #TKonten [Quelle]
  • Kunst oder pragmatische Lösung in der Mensa der @ruhrunibochum [Quelle]
  • Es gibt ein Ubuntu-Paket für die Kommandozeilenversion der VRR-Fahrplanauskunft EFA. #NRW #ÖPNV #CLI [Quelle]
  • Über 200 Bücher von O’Reilly sind kostenlos online verfügbar. [Quelle]
  • Innerhalb kürzester Zeit wurde ein unlösbares KI-Problem gelöst. Go Computer sind unschlagbar geworden. [Quelle]
  • Gruseliges Niveau d. IT Kompetenz: Großteil der Bevölkerung kann nur einfache Suchanfragen stellen. #33C3 #PflichtfachInformatik [Quelle]
  • Mein Torrent-Programm sagt, dass dies die 10 Videos sind, die ich am meisten hochgeladen habe. #33C3 [Quelle]
  • „If you can’t open it, you don’t own it.“ – Ray #33c3

Tweets aus 2017-02

  • Endlich: Der Pi Zero hat jetzt auch WiFi. #RaspberryPi [Quelle]
  • Leergutwiederverwendung #led #raspberrypi #ledgut [Quelle]
  • Viele 7-Segment-Anzeigen zusammen genommen lassen sich auch kreativ als Display verwenden. [Quelle]
  • Die drei großen Lügen – von Lehrern. [Quelle]
  • Pi-hole saugt Werbung im lokalen Netz auf und entfernt sie aus dem Datenverkehr. #raspberrypi [Quelle]

Tweets aus 2017-03

  • Ad-Blocker bringen (auch) Sicherheit. [Quelle]
  • KIs lernen, KIs zu programmieren. [Quelle]
  • Netzboot für alle erdenklichen möglichen Betriebssysteme. #pxe [Quelle]
  • Ansteuerung von LEDs in einem Cola-Kasten mit einem OSC Audio-Controller. [Quelle]
  • Von der JavaScript Engine über Edge aus der VM ausgebrochen. [Quelle]
  • Ratet mal, wie lange es dauert die AGB von Amazon vorzulesen. [Quelle]
  • Microsoft schaltet Werbung im Datei-Explorer. [Quelle]
  • Hier gibt es freie Materialien zu #Linux. [Quelle]
  • Nach Jahrzehnten mal wieder #mutt getestet. Klappt einwandfrei. Wenn nur keine HTML Mails ankommen.
  • Interessante Ergebnisse eine Befragung von Entwicklern über Stack Overflow. [Quelle]
  • Crypted Reality
  • Medienkompetenz bedeutet (auch), seine Freunde aus der Filterblase kritisch zu hinterfragen.
  • Eine ausführliche Liste mit Links zum Thema #livecoding [Quelle]

Wechsel zu „let’s encrypt“

Nachdem Google seine Drohungen nun wahr gemacht und auch alte StartSSL-Zertifikate im Google Chrome nicht mehr unterstützt werden, bin ich zu let’s encrypt gewechselt. Der Wechsel mit Hilfe des certbot verlief erstaunlich beschwerdefrei, wenngleich ich mich über die 10 MB Abhängigkeiten und über eine Neu(!)-Entwicklung in Python2 sehr gewundert habe. Ebenso ist die Support für Apache derzeit immer noch im Beta-Stadium, weshalb ich die Zertifikate generieren aber nicht automatisch in meine Konfiguration einbinden lasse.

Hier ist noch einmal meine Anleitung für ein Ubuntu 16.04 LTS:

  1. Vorgehen gemäß Anleitung
  2. PPA für das Paket add-apt-repository
    sudo apt install software-properties-common
  3. sudo add-apt-repository ppa:certbot/certbot
  4. sudo apt-get update
  5. sudo apt install python-certbot-apache
  6. Zertifikate generieren: sudo certbot –apache certonly
    Certs werden nach /etc/letsencrypt/www.bakera.de gespeichert
  7. apache config angepasst gemäß Anleitung
    SSLCertificateFile /etc/letsencrypt/live/www.bakera.de/fullchain.pem
    SSLCertificateKeyFile /etc/letsencrypt/live/www.bakera.de/privkey.pem
  8. Cronjob für die Erneuerung der Zertifiakte angelegt gemäß Anleitung.
    42 3 * * * /usr/bin/certbot renew –post-hook „service apache2 restart“

ledger: Doppelte Buchführung mit der Kommandozeile

ledger ist ein Programm für Windows, Linux und Mac, mit dem man seine Geldbestände in einer Textdatei verwalten und abfragen kann. Ich habe mir das Programm näher angeschaut und möchte euch die Grundfunktionen vorstellen. Mehr Details findet ihr auf der Webseite des Programms oder in dem ausführlichen
Handbuch.

Eine ausführliche Vorstellung findet ihr unter https://www.youtube.com/watch?v=cjoCNRpLanY

Das Video steht auch über archive.org zur Verfügung:

Tschüss Suse, Hallo Mint

Nach mehreren Jahren steht wieder mal ein Wechsel an. Bisher hatte ich immer gut mit OpenSuse gelebt, habe im Alltag jedoch viel mit Debian-basierten Systemen zu tun. Also habe ich eine neue Platte in den Rechner gesteckt und darauf ein Linux-Mint installiert. Die bisherige Suse wird als externes Laufwerk eingebunden und die Daten darauf weiter genutzt. Der Wechsel verlief erstaunlich problemlos. Nach der Installation der wichtigsten Programme musste ich ein paar Pfade hier und da anpassen und kann nun weiterarbeiten wie gewohnt. Die alte Suse kann ich auch noch starten, weil Mint die Installation erkannt und im Boot-Manager berücksichtigt hat. Ein altes Windows 7 liegt auf einer weiteren Platte und wurde ebenfalls erkannt.

Sammelsurium September-Dezember 2016

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Die letzten Monate des Jahres 2016 in Tweets zusammengefasst:

Tweets aus 2016-09

  • Projektideen für Nachwuchs-Maker. [Quelle]
  • „REST API – local“ ist eine Android App, die Sensoren des Handys als REST-API bereitstellt. [Quelle]
  • #RaspberryPi bei Verkaufszahlen knapp hinter C64. [Quelle]
  • 50 tolle Projekte mit dem #RaspberryPi [Quelle]
  • Sarah Lesch protestiert #Liedermacherin #Autwachen [Quelle]
  • od macht einen „octal dump“ von Dateien … mit ‚-x‘ auch als Hexdump. #WTF #Linux #Commandline
  • So kann man einen #RaspberryPi über USB an ein Android-Handy anschließen. [Quelle]
  • Alle Bilder zum Konsolen-Star-Wars in einer Textdatei. Damit muss man doch was anstellen können… *grübel* [Quelle]
  • Aber hören Sie doch zu: Die Ursache für $PROBLEM ist … $ telnet 666 [Quelle]
  • Alt, aber immer noch gut: Star Wars in der Konsole: $ telnet [Quelle]
  • Wichtig nicht nur für Mathematiker: Wahrscheinlichkeiten sind nicht notwendigerweise transitiv. Gutes Beispiel. [Quelle]
  • Wenn YouTuber Werbung für die gute Sache machen, kann es auch mal nach hinten losgehen. [Quelle]
  • Lustig. Böse. [Quelle]
  • Ab Summen von 15.000€ wird es bereits kompliziert, Bargeld abzuheben. Ich hätte eine höhere Summe vermutet. [Quelle]
  • Es gibt sogar einen Blick hinter die Kulissen zu dem Demo. [Quelle]
  • „Second Reality“ von Future Crew. Ein Meilenstein der Demogeschichte von 1993. Wir hatten ja nichts. [Quelle]
  • Neuzugang in der Bastelkiste: Ein OLED Display, das sich über I2C steuern lässt. [Quelle]
  • DIN A4 ist auch nicht mehr das, was es mal war. #mussmanwissen [Quelle]
  • Elektroschrott kann man kostenlos versenden, wenn die längste Kante des Paket max. 25cm misst. [Quelle]
  • mv /home/dortmund /home/bochum Wenn ITler umziehen.
  • 5 Cent-Münze, 4 Drähte … *zackfettich* Lagesensor. #RaspberryPi [Quelle]
  • Erste kontaktlose Kartenzahlung. [Quelle]
  • Neuzugang in der Hardwarekiste: ein BBC micro:bit. [Quelle]
  • „Tochter verklagt Eltern wegen Facebook-Posts“ haben die Kinder evt. doch mehr Medienkompetenz als ihr Eltern? [Quelle]
  • Ein LaTeX Paket, um Kaffeeflecken zu erzeugen. [Quelle]
  • Worauf man bei der Einstellung von Programmierern achten sollte. Punkt 1 ist erschreckend entlarvend. [Quelle]
  • Wissen, das keiner brauch: Mikrowellen-Türen gehen immer nach links auf.
  • Cat Content für heute. Sogar mit Religionsbezug. [Quelle]
  • Mein erster PGP-Key aus dem Jahre 1995. Sogar noch mit einer Fidonet-Adresse. [Quelle]
  • So sieht es aus, wenn Bakterien nach 11 Tagen eine 1000-fach erhöhte Dosierung von Antibiotika überwinden. [Quelle]
  • #Freifunk soll in NRW gemeinnützig werden. Ich dachte, das wäre schon klar. [Quelle]
  • ptpython ist eine mächtige Erweiterung der #Python Konsole und kann mit pip install ptpython leicht installiert werden.
  • Amazon Dash Button für Hausaufgaben. [Quelle]
  • Immer mehr Konferenzen bauen Mikrocontroller in ihre Badges ein. [Quelle]
  • „Smooth Criminal“ auf Lochstreifen. [Quelle]
  • Der micro:bit der BBC kann auch Micro#Python. Gleich bestellt. #microbit
  • 10 000 000 verkaufte #RaspberryPi Herzlichen Glückwunsch! [Quelle]
  • #RaspberryPi veröffentlicht ein StarterKit. Es wundert mich, dass es das bisher noch nicht gab. [Quelle]
  • #WTF #Björk [Quelle]
  • Interessantes Interview im aktuellen RadioTux Podcast mit dem Entwickler des #xmpp Clients Conversations. [Quelle]
  • „Der Bundestag ist ein unpolitisches Haus“ [Quelle]
  • Der Vortrag „Hack into the box“ zeigt die Schwachstellen von diversen #IoT Geräte in einer eindrucksvollen Live-Demo [Quelle]
  • Schnell statische Webseiten erzeugen mit jekyll. [Quelle]
  • #Nerdwitze #Linux [Quelle]
  • 3D-Modell und schöne Animation eines #RaspberryPi Version 3. [Quelle]
  • „Termux is a terminal emulator and Linux environment bringing powerful terminal access to Android.“ [Quelle]
  • piwars is a robotics competition in which Raspberry Pi-controlled robots compete in various challenges to earn points. [Quelle]

Tweets aus 2016-10

  • Schöne Übersicht von #python Bibliotheken für die Systemadministration. [Quelle]
  • “Safe Exam Browser is a webbrowser-environment to carry out online exams safely.” [Quelle]
  • luakit ist ein kleiner (0.5MB) schneller Webbrowser, der über die Tastatur bedient werden kann. [Quelle]
  • „WE BECOME WHAT WE BEHOLD“ interessantes kleines Spiel über die Entstehung von #HateSpeech. [Quelle]
  • “Livestreamer is a command-line utility that pipes video streams from various services into a video player like VLC“ [Quelle]
  • *hibbel* [Quelle]
  • Alles Gute zum #AdaLovelaceDay
  • Weihnachtszeit ist Gurkenzeit. #wtf [Quelle]
  • Hackerman zeigt, wie das Hacking wirklich geht. #Retro [Quelle]
  • Rainbowco ist ein Syntax Highlighter in Javascript für Webseiten. [Quelle]
  • “Moss (for a Measure Of Software Similarity) is an automatic system for determining the similarity of programs.” [Quelle]
  • Eine Antwort auf: Ich habe doch nichts zu verbergen: „Fake-Porn: Wenn dein Gesicht in einem Sexfilm auftaucht“ [Quelle]
  • Neuer Blogpost: „Computer sind spannend, Technik macht Spaß – bis man ein Schulfach daraus macht“ [Quelle]
  • Neuzugang in der Hardwarekiste: Ein Shard von Gerber als einfaches aber nützliches Mulitool. [Quelle]

Tweets aus 2016-11

  • Copy Paste Programming. [Quelle]
  • Die komplette Historie von BSD seit 1970 in einem git repo. [Quelle]
  • Elektrisches Licht wird nicht durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kerzen erfunden. [Quelle]
  • Vielleicht achten nun mehr Leute auf den Schutz ihrer Daten, wenn sie wissen, dass Donald Trump sie mitlesen kann.
  • Schönes Live-Blog von zur Wahl. [Quelle]
  • Wasting TimeLine [Quelle]
  • Kannste dir nicht ausdenken sowas “Streit um Bräunungscreme für Bodybuilder endet in Schießerei” [Quelle]
  • Am Donnerstag wird Edward Snowden auf der Suchmaschine meines Vertrauens gestreamt. [Quelle]
  • Blender für Schüler und junge Studenten. [Quelle]
  • Selten einen technisch so guten Vortrag gesehen. Captain Disillusion entlarvt virale Video-Hoaxes. [Quelle]
  • Mixmaster ist ein anonymisierender Remailer mit bisher nur theoretischen Angriffsvektoren – seit 1995 bzw. 1981! [Quelle]

Tweets aus 2016-12

  • Alle derzeitigen Torrentfiles der #33c3 Talks in H264-SD. [Quelle]
  • „Wahlcomputer sind das Asbest der Demokratie.“ #33c3 #secnightmares
  • „Composing [music] is like coding“ #33c3 #lightningtalks
  • „Java? Isn’t it faster than Eclipse?“ #33c3
  • #33c3 Hat jemand seine Jacke in Saal B vergessen? Linke Seite drittletzte Reihe.
  • Wenn Pädagogen auf dem #33c3 einen Workshop anbieten. [Quelle]
  • Nur noch zweimal schlafen … #33C3
  • Weihnachten: Endlich Zeit für Bugfixes. [Quelle]
  • WTF. #PhotshopPhillip [Quelle]
  • Hoffentlich sind genug da. [Quelle]
  • „DO NOT carry around a magnet with 2 megatesla in your pants“ Aus der Reihe „Tipps für den #33C3“ [Quelle]
  • „Wikipedia ist eine Enzyklopädie und keine Lernplattform.“ In dem Satz steckt viel Wahrheit drin. [Quelle]
  • Google bietet einen Einführungskurs in die Python-Programmierung an. [Quelle]
  • Wie uns die Mathematik hilft Un-Probleme nicht zu lösen. [Quelle]
  • howdoi – ein schönes Pythontool, das Fragen zur Programmierung über die Kommandozeile beantwortet. [Quelle]
  • Quelltext-Empfehlungen für Python-Programmierer. Eine anspruchsvolle Lektüre. [Quelle]
  • Op-ed: I’m throwing in the towel on #PGP, and I work in security | Ars Technica [Quelle]
  • Dunkle Zeiten für CyanogenMod. #Android [Quelle]
  • Auch Adafruit springt auf den Zug der Hardware-Lernplattformen auf. Erinnert in der Form an @CalliopeMini [Quelle]
  • $bestimmterArtikel $superlativ der Welt.
  • Neues Computermuseum in Dortmund [Quelle]
  • „This is the first TMRC Dictionary, which I wrote in June, 1959“ Ein erstes Wörterbuch der ersten Hacker. [Quelle]
  • „How many … does it take to change a lightbulb“ Ein Witze-Archiv aus dem #Usenet von 1997. [Quelle]
  • „Ich habe nichts zu verbergen“ – wenn Datenschutz funktioniert und Algorithmen korrekt entworfen und realisiert wurden.
  • Habe mich mal im #engelsystem registriert. #33c3
  • Ein schöner historischer Blick auf das Internet und Dienste, die mal groß waren oder noch groß sind. [Quelle]

Computer sind spannend, Technik macht Spaß – bis man ein Schulfach daraus macht

Motivation

Computer sind spannend, Technik macht Spaß.“

So denken viele Schülerinnen und Schüler, wenn sie die Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten (ITA) beginnen. Den Computer kennen sie von zu Hause und unterwegs – man verbindet viele schöne Stunden mit ihm.

Computer sind spannend, Technik macht Spaß“ – bis man ein Schulfach daraus macht.

Ernüchterung tritt ein, wenn man nach den ersten Monaten der Ausbildung feststellt, dass neben dem Spaß auch viel Theorie und abstraktes Denkvermögen nötig sind, um die Ausbildung zum ITA zu bestehen. Schnell verbreiten sich Frust und Unlust unter den Schülern.

Diese traurige Feststellung machten nicht nur die Schüler, sondern auch wir als Lehrer. Wir wollten gegensteuern, um den Spaß und die Neugier zurück in den Schulalltag zu holen.

Hinzu kommt, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung in Vollzeit und ohne betrieblichen Hintergrund absolvieren, welcher sich deutlich vom schulischen Alltag unterscheidet:

  1. Angestellte lösen ein relevantes Problem.

  2. Sie haben Kernarbeitszeiten innerhalb derer sie ihre Pausen frei einteilen.

  3. Sie arbeiten über mehrere Stunden an einer Aufgabe und sind keinem Stundenraster unterworfen, das Kontextwechsel erzwingt, wie er beim Übergang zwischen Schulstunden entsteht.

All dies hat uns bewogen, die bisher nicht ausreichend von der schulischen Ausbildung abgedeckten inhaltlichen Aspekte in den Schulalltag zu integrieren und die Freude am Umgang mit Technik wiederzubeleben.

Hierbei ist der Projekttag entstanden.

projekttag-diagramm

Teamarbeit

Der Projekttag wird auf Schüler- und Lehrerseite als Teamarbeit gelebt und durchgeführt. Mehrere Lehrerkräfte mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten betreuen und unterstützen die Auszubildenden während ihrer Arbeit. Dabei decken wir derzeit die Kerngebiete Programmieren, Datenbanken, Betriebssysteme, Netzwerke und Elektrotechnik mit drei Lehrkräften ab.

Aufbau und Ablauf

Ein Projekttag ist ein fester Tag im Stundenplan der Schülerinnen und Schüler, der ca. 5 Zeitstunden umfasst, die nicht von anderen Fächern unterbrochen werden. Die Schülerinnen und Schüler können sich selbst ihre Arbeits- und Pausenzeiten einteilen – es gibt kein festes Pausenraster. Hierdurch können die Arbeitsphasen ausgedehnt werden und die Auszubildenden erhalten die Möglichkeit, sich vertiefend oder wiederholend mit Inhalten auseinanderzusetzen, die ihren Vorlieben, Neigungen und Bedürfnissen entsprechen.

Die Ergebnisse und Leistungen werden nicht benotet. Arbeitsergebnisse können jedoch in anderen Fächern durch Workshops oder Referate „zweit verwertet“ werden. Zudem werden die Projekte am Ende eines Schuljahres auf einem Zertifikat als Nachweis ausgewiesen, welches sie einer Bewerbung beifügen können. Eine Messe am Schuljahresende bietet eine weitere Möglichkeit, die Ergebnisse zu präsentieren.

Informationen zu Beginn

Zu Beginn eines Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler in einer Kick-Off-Veranstaltung informiert. Hier werden die Rahmenbedingungen erläutert sowie Möglichkeiten und Pflichten dargestellt. Zudem können Unklarheiten beseitigt und Fragen beantwortet werden. Ein wichtiges Ziel dieser Veranstaltung ist, ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis zu konsolidieren und an die Reife der Auszubildenden zu appellieren.

Im weiteren Verlauf beginnt jeder Projekttag einmal pro Woche mit einer kurzen Informationsphase. Die Schülerinnen und Schüler kommen mit den Fachlehrern zusammen, um organisatorische oder inhaltliche Aspekte zu besprechen. Es können aktuelle Veranstaltungen oder interessante Projekte in den Fokus genommen werden.

Anschließend gehen alle selbständig in die Projektarbeit.

Die Schülerinnen und Schüler wählen ein Projekt aus einem Archiv aus oder überlegen und formulieren eigene Ideen. Insbesondere der letzte Punkt überrascht uns immer wieder. Bei der Formulierung eigener Ideen sind wir immer erstaunt, ob der kreativen und spannenden Ideen, die die Schülerinnen und Schüler entwickeln. Sei es ein selbst gebauter fahrender Roboter, eine Retro-Spielekonsole oder ein DVBT-Stick zur Ortung von Flugzeugen.

Für uns als Lehrkräfte ist es wichtig, dass das gewählte Projekt Neues vermittelt, Bestehendes festigt oder Altes wiederholt. Ferner sollen eine fachliche Tiefe und ein praktischer Bezug erkennbar sein.

Wiki

In einer Wiki-Installation werden die Beschreibungen der Projekte inklusive einer Aufwands- und Schwierigkeitsabschätzung hinterlegt. Die Fachlehrer können dort ihre Projekte vorstellen, ablegen und mit anderen Projekten verzahnen. Zudem findet dort auch die Organisation einer Abschlussmesse statt. Es ist öffentlich einsehbar.

Räumliche Entfaltung

Neben zeitlichen und inhaltlichen Aspekten haben wir auch die räumliche Situation berücksichtigt und Räume mit unterschiedlichen Anforderungen eingeplant. Es gibt einem vernetzten Computerraum für Programmier- und Netzwerkprojekte, einen Werkstattraum für praktische und elektrotechnische Arbeiten und einen ruhigen Arbeitsraum für konzentriertes Arbeiten. Der Flur vor den Räumen wird bei Projekten genutzt, die mehr Platz benötigen (wie ein selbst-fahrender Roboter) oder, bei denen es lauter werden kann (Starten eines Servers, Saugen eines Computers).

Keine Noten – keine Angst

Die Schülerinnen und Schüler erhalten für ihre Projektarbeit bewusst keine Zeugnisnoten. Die Arbeitsatmosphäre ist dadurch von der Entdeckungslust und Experimentierfreude bestimmt. Eine Rückmeldung erhalten sie dennoch durch Gespräche und eine Messe am Ende des Schuljahres.

Anwesenheitsliste – ein Eigengewächs

Die Pausenzeiten werden während der Projektphase von den Auszubildenden selbständig organisiert. Einige der Auszubildenden sind so sehr in die Arbeit vertieft, dass sie gar keine Pausen machen. Die Stundenklingel hat für uns daher eine geringe Bedeutung.

Die Schülerinnen und Schüler halten Pausengänge in einer Anwesenheitsliste fest. Diese Liste wurde sogar selbst Bestandteil verschiedener Projekte.

Zunächst wurde sie mit Papier und Stift geführt. Ein umständliches Unding für einen technikbegeisterten Schüler. Kurzerhand entschloss er sich, eine Desktop-Anwendung zu entwickeln, in der die Zeiten auf einem zentralen Rechner eingetragen werden konnten – ganz ohne Stift. Die nächste Generation der Software entstand ein Jahr später. Nun fußte sie auf einer Webanwendung, die auf einem Raspberry Pi läuft, auf den alle aus dem Raumnetz zugreifen können – mit detaillierten Statistiken und einer Backupfunktion. Durch die Statistikfunktion entwickelte sich schnell eine Diskussion um das Thema Datenschutz, der gewahrt bleiben musste.

Dieses Beispiel zeigt gut, wie aus eigenen Problemlagen heraus kreative Lösungen geplant und umgesetzt wurden, die nicht von uns Fachlehrern motiviert waren. Dies evozierte eine starke intrinsische Motivation sowie Verbundenheit mit der eigenen Arbeit und führte zu großem Stolz gegenüber dem eigenen Werk.

Die ITA-Messe

2015_ita-messe

Die Projektergebnisse werden einmal im Jahr auf einer schulinternen Messe vorgestellt. Hierbei planen die Auszubildenden selbständig die Lage der Stände, den zeitlichen Ablauf, erstellen einen Flyer für die Besucher und machen Fotos während der Veranstaltung. Die Messe bildet den Höhepunkt und Abschluss für die erstellten Projekte.

Als Gäste werden die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen und andere Fachlehrer eingeladen. Gerade für die Eingangsklassen zeigen die Projektergebnisse eine Perspektive ihrer Ausbildung, mit der Konsequenz, dass sich viele Schüler auf den Projekttag freuen.

Reflexion

Bisher funktioniert unser Projekttag auf vielen Ebenen sehr gut. Wir wollen ihn aber stetig verbessern. Daher bitten wir am Ende eines Schuljahres alle um eine Rückmeldung. Wir wollen Schwachstellen und blinde Flecke aufdecken und das Potenzial für die kontinuierliche Fortentwicklung der Veranstaltung aufzeigen.

Die Reflexion fand im ersten Jahr mit einem Papier-Fragebogen statt. Er wurde mittlerweile durch eine Online-Befragung ersetzt, die eine direkte Auswertung in derselben Stunde in einem geführten Klassengespräch ermöglicht.

Die Veranstaltungen der letzten Jahre wurden von den Schülerinnen und Schülern auf der fachlichen, sozialen und emotionalen Ebene überwiegend positiv beurteilt. Die Ergebnisse sind auch in unserem Wiki veröffentlicht.

Zusätzlich gibt es ein Treffen aller beteiligten Fachlehrer, in dem das aktuelle Jahr reflektiert und das nächste Jahr geplant wird.

Fazit

Immer mehr Hackerspaces sprießen aus dem Boden, Repair-Cafes entstehen und der Bastelcomputer Raspberry Pi wird zur erfolgreichsten prototypischen Experimentierplattform. All dies zeigt, dass es ein großes technisches Interesse bei Jugendlichen an Technik-Themen gibt. Allein die Umsetzung im Schulalltag führt häufig zu falschen Motivationslagen und Frustration. Mit dem Projekttag versuchen wir eine Gratwanderung zwischen Anspruch, Spaß, Freiheit, Kreativität und Selbstbestimmung.

Computer sind spannend, Technik macht Spaß“

Wenn man den Leistungsdruck herausnimmt und die Schülerinnen und Schüler eigene Wege gehen lässt, entstehen erstaunliche Ergebnisse und der Satz stimmt wieder – selbst in der Schule.


Dieser Artikel erschien zuerst in der Juniausgabe 2016 der Zeitschrift bbw – Beruflicher Bildungsweg.

Sammelsurium – Juli, August 2016

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Hier findet ihr die Ergebnisse meiner Reisen auf der Datenautobahn in den Sommermonaten Juli und August.

Tweets aus Juli 2016

  • Eine dezentrale #bitcoin Börse [Quelle]
  • #Java #nodejs #Hipster[Quelle]
  • Wiederholen, wiederholen wiederholen. Irgendwann ergibt selbst Unfug einen Sinn. [Quelle]
  • Der Bot @DearAssistant beantwortet Fragen jeglicher Art. #42
  • Der Bot @FFD8FFDB zeigt Bilder von ungesicherten Überwachungskameras… gruselig.
  • Unter dem Hashtag #botALLY findet man diverse Twitter Bots. Hoffentlich sind auch ein paar nützliche dabei.
  • Das wirklich bitter aus für die Zukunft des IT-Standorts Deutschland. [Quelle]
  • So war das damals im Jahr 1995 mit Yahoo! [Quelle]
  • Einblicke in den Schulalltag.  [Quelle]
  • An alle, die mit einem Flugzeug auf dem Weg in den Urlaub sind … hoffentlich habt ihr keine Malware an Board. [Quelle]
  • Die Zahl Pi als Tippgeber für Bücher. [Quelle]
  • Schwierige Probleme, sind die, die wir nicht googeln können. [Quelle]
  • Sowohl damals als auch vor kurzem. 🙂 [Quelle]
  • Einfaches System, um Todo-Listen in Textdateien abzulegen. [Quelle]
  • Ein Journalist und Betroffener schreibt kritisch über die Ereignisse in München und reflektiert sein Handeln. [Quelle]
  • Traurig aber wahr: früher war es einfacher, weil übersichtlicher.  [Quelle]
  • Interessanter Punkt. [Quelle]
  • Passt ganz gut. Ich fahre gerne #python. [Quelle]
  • Zwei-Faktor-Auth an meinem Fahrrad.  [Quelle]
  • Die @Tagesschau findet immer wieder perfekte Symbolbilder für die Überschriften. [Quelle]
  • Essener SPD Politikerin lügt in ihrem Lebenslauf: weder Abschluss noch Studium stimmen. [Quelle]
  • Ein Versuch, Begriffe aus dem git-Universum einzudeutschen – klingt schräg, aber das „Deppendrehkreuz“ hat was. [Quelle]
  • Kleiner 3D Drucker für 160 Euro. [Quelle]
  • Alter Hut: Hier sind interessante Links aus dem Monaten Mai und Juni. [Quelle]
  • Wahre Hacker, Wahre Helden. [Quelle]
  • OpenBazaar ist ein dezentraler Marktplatz auf dem nur in Bitcoin gezahlt werden kann. Ein spannendes Projekt. [Quelle]
  • Begriffe aus der Vergangenheit: Endlospapier.
  • Computer oder Papier fü’s Lernen? Bei Vokabeln klappt es mit Papier (erstaunlicherweise?) reproduzierbar besser.  [Quelle]
  • Finde den Fehler! [Quelle]
  • ich habe weder lust zu googlen noch auf korrekte rechtschreibung lol könnt ihr mir trotzdem bei unkonkret beschriebenen problemen helfen?
  • Symbolvideo für das Lernen. [Quelle]
  • Messenging heute. Wir waren schon mal weiter. #xmpp #jabber [Quelle]
  • #WhatIReallyReallyWant Girl Power sie ist wieder da.  [Quelle]
  • Interessant: XOR kann man sich als programmierbaren Inverter vorstellen: ein Bit entscheidet, ob das andere Bit invertiert werden soll.
  • Crypto 101: Basiseinstiegskurs in Kryptographie für Programmierer. Auch für Schulen geeignet? [Quelle]
  • Wenn aus Kommandozeilentools Unternehmen werden.  [Quelle]
  • Ein klassischer Soundtrack vom C64. #chiptune #8bit [Quelle]
  • Ich bin ganz aufgeregt. Endlich ein neuer/erster Song der „Boygroup Boys“. yiehah!  [Quelle]
  • Weniger Zölle auf technische Produkte [Quelle]
  • Darum sollte man Texte von Webseiten nie in ein Konsolenfenster kopieren. [Quelle]
  • Erstaunlich, wie weit künstliche Intelligenzen mittlerweile gekommen sind.  [Quelle]
  • Wer kann das Passwort erraten?  [Quelle]
  • Wer nur mit Google Problem lösen kann, wir ausschließlich Probleme lösen, die andere bereits gelöst haben.
  • Funktionale Programmierung … war da was? [Quelle]

Tweets aus dem August 2016

  • wenn man schnell einen #MQTT Broker für Testzwecke benötigt. Bis 10 User kostenfrei. [Quelle]
  • Autonome gegenüber traditioneller Verkehrsführung. Darin steckt viel Potenzial! [Quelle]
  • Sollte der heutige Tatort sehenswert sein? #darknet #hal #kafka [Quelle]
  • Surfen surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn. *summ* [Quelle]
  • Wenn du den Locher abheften möchtest, merkst du, dass es zu warm ist.
  • Heute war bundesweit Hitzefrei und ich habe es zu spät gelesen. 😉 [Quelle]
  • Vor einer Stunde wäre ich mit dem Tweet noch 1337 gewesen.
  • MQTT is a „Internet of Things“ protocol… designed as a lightweight publish/subscribe messaging transport [Quelle]
  • Neues Spielzeug: Ich habe Micropython auf einem ESP8266 installiert. #Python [Quelle]
  • Schöne Idee: Alternative Medaillenspiegel. [Quelle]
  • griffige URLs für die eigene Domain. [Quelle]
  • Termin notiert. [Quelle]
  • Handyakkus sind verdammt gefährlich. [Quelle]
  • Angekommen im Informationszeitalter. [Quelle]
  • Gruselig: Wenn der Geldautomat eine ungültige Windows-Lizenz hat. [Quelle]
  • Wie finde ich dir richtige Sicherung? Ein Anleitung aus der „Praxis“.  [Quelle]
  • Gott sei Dank gibt es den @bvbwarnbot [Quelle]
  • „vnStat – a network traffic monitor for Linux and BSD“ Netzwerkstatistiken auf der Konsole [Quelle]
  • „Surveillance under Surveillance“ zeigt eine Karte mit Überwachungskameras, die jeder selbst ergänzen kann. [Quelle]
  • Schöner Artikel, der die Funktionsweise von Bildbearbeitungsfunktionen wie Schärfen interaktiv erklärt. [Quelle]
  • Über den kulturellen Umgang mit Handys. Kluge Worte von @saschalobo [Quelle]
  • Dateien teilen über die Kommandozeile. #CLI [Quelle]
  • Der Tim wird noch ein ganz großer Künstler. #KunstimWartebereich [Quelle]
  • Beängstigend, wie gut die KI von Facebook ist. #Nicht [Quelle]
  • „Heise öffnet Enthüllungsplattform heise Tippgeber“ Leider ist die URL nicht sinnvoll gewählt. [Quelle]
  • SMS gilt nicht mehr als sicherer zweiter Faktor. Mal schauen, wie lange die Banken brauchen. [Quelle]
  • Für Mathematiker und Informatiker ist das heutige Datum durchaus interessant.  [Quelle]
  • Ein Einblick in das Leben eines Kommentators/Trolls. [Quelle]
  • Schöne Seite mit Tipps für Informatiklehrer. [Quelle]
  • Nein, nicht Bibi. :-O [Quelle]
  • Endlich Sommer.  [Quelle]
  • Zum traurigen Anlass mal wieder in einem Klassiker blättern. #RIPPapert  [Quelle]
  • Seymour Papert ist gestorben. Wieder eine Legende weniger. 🙁 #turtle #logo [Quelle]
  • Bitcoin-Evolution: Sünden-Ökonomie verliert an Bedeutung  [Quelle]

 

Micropython auf einem ESP8266

esp8266

Hinter Micropython verbirgt sich eine Variante von Python, die auf Mikrocontroller zugeschnitten ist. Der ESP8266 ist ein recht günstiger (~4$) Baustein mit WLAN-Funktionen, für den jetzt eine Micropython-Firmware erschienen ist. Über das Development-Kit, das auf dem Bild zu sehen ist, verfügt der Baustein über einen USB-Anschluss, über den man mit dem Chip kommunizieren kann. Die PINs sind herausgeführt und lassen sich in Schaltungen verwenden.

Nun soll die Firmware für Micropython installiert werden. Diese lässt sich von der Webseite herunterladen. Für die Installation gibt es das Tool esptool.py, das sich ebenso einfach installieren lässt.

$ sudo pip2 install esptool

Leider funktioniert esptool derzeit nur mit Python2.

Anschließend kann die vorhandene Firmware auf den ESP8266 zunächst gelöscht und mit dem zweiten Befehl die neue Firmware übertragen werden.

$ esptool.py --port /dev/ttyUSB0 erase_flash
$ esptool.py --port /dev/ttyUSB0 --baud 115200 write_flash --flash_size=8m 0 esp8266-20160825-v1.8.3-49-ga589fa3.bin

Bei mir kam es bei Geschwindigkeiten über 115200 Baud zu Probleme, weshalb ich die Geschwindigkeit reduziert habe. Die Befehle habe ich der Anleitung von mircopython entnommen.

Nun kann mit einem Terminalprogramm auf den Microcontroller zugegriffen werden. Das geht mit Putty, minicom oder auch miniterm.py.

$ miniterm.py /dev/ttyUSB0 115200

Sollte miniterm.py noch nicht installiert sein, so kann es mit „pip install pyserial“ nachinstalliert werden.

Im Anschluss erhält man eine Python-Konsole, die man für eigene Projekte verwenden kann. Beim Start steht der ESP als Access Point zur Verfügung, auf den sich Clients mit dem Standardpasswort ‚micropythoN‘ verbinden können. Für den Dateitransfer kann dann das Kommandozeilentool webrepl_cli.py verwendet werden.

Anlagen