Eindrücke vom 34c3

Der 34C3 ist nun vorbei und die ersten Eindrücke der Veranstaltung sind gemischt aber überwiegend positiv. Nach dem Umzug von Hamburg im letzten nach Leipzig in diesem Jahr war zu erwarten, dass der neue Ort Risiken und Chancen bieten würde. Die Hallen waren sehr groß und ließen für meinen Geschmack zu wenig Raum für kleinere intime Treffen und Gespräche. Häufig war man auf der Suche nach einem Platz, an dem man ungestört hacken arbeiten konnte. Die riesige Halle 2 mit all ihren Hackingspaces, dem Künstlerbereich und der Hardware-Hacking-Area haben dennoch nie einen Hauch von Langeweile aufkommen lassen.

 

In diesem Jahr habe ich mich erstmals als Engel eingebracht. Das empfehle ich jedem Besucher, der dies bisher noch nicht gemacht hat oder sich bisher nicht traute. Es lohnt sich. Man bekommt eine tieferen Einblick in die Veranstaltung und lernt vor allem viele nette Leute kennen.

Nach meiner Wahrnehmung waren in diesem Jahr mehr Künstler, politische Gruppen, Frauen und Kinder auf dem Kongress. Insbesondere die Künstler- und politischen Gruppen verschieben etwas den Fokus – was ich nicht schlecht finde, sich aber in Zukunft als problematisch erweisen kann, sobald Interessen zu stark divergieren. Ich warte das aber zunächst ab, bevor ich mich sorge.

Jetzt beginnt die Nachbereitung, in der viele Ideen und Projekte umgesetzt und die Aufzeichnungen der Vorträge anschaut werden wollen.

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