Falko

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Ich bin am 2. 6. 1978 geboren. Mittlerweile sind es einige Jahre in denen ich bei bulb herum gewerkelt habe. Meistens vor der Kamera, aber auch am Reißbrett um neue Ideen zu produzieren. Durch die doch recht lange Arbeit als Amateurschauspieler glaube ich meine anfangs recht mäßigen Fähigkeiten etwas gesteigert zu haben. In den letzten beiden Jahren habe ich besonders davon profitiert an der Volksbühne Barop-Hombruch als Schauspieler einige Theaterstücke über die Bühne zu schaukeln. Das Theater hat mir eine neue Sicht auf das Darstellen verschiedener Charaktere erlaubt. In unseren Filmen haben wir uns zwar Gedanken darüber gemacht wie sich z.B. ein Selbstmörder oder Drogensüchtiger verhalten müsste, aber eine intensive Auseinandersetzung mit der Rolle und dem Charakter an sich habe ich erst an der Volksbühne gelernt. Der Videofilm hat den Vorzug/Nachteil, dass man die Kamera zwischendurch abschalten kann um über die nächste Szene zu reden, beim Theater muss man als Schauspieler teilweise über Stunden hinweg in der Rolle bleiben und sich durch nichts ablenken lassen. Für mich war das eine durchaus angenehme Erfahrung weil ich bemerkt habe, dass ich Falko auch mal für eine Weile abstellen kann.

Durch diese Theatererfahrung hat sich bei mir erst der ernsthafte Berufswunsch "Schauspieler" entwickelt. Etwas frustrierend ist natürlich die Tatsache, dass man kaum Einfluss auf die Stücke hat und auch mal ziemlich idiotische oder gar überflüssige Rollen spielen muss. Schließlich muß es an der Kasse klingeln. Ein bizarres Theater wie es mir manchmal im Kopf herumschwebt (und das es auch wirklich gibt) ist wohl für kommerzielle Erwägungen kaum geeignet. Trotz gewisser Einschränkungen macht es einen Höllenspaß.

Neben bulb und dem Theater gibt es dann noch Brandywine und Baldwin, eine Trash-SF-Serie die mein Mitbewohner und ich ins Leben gerufen haben. Ab dem 15. Mai 2000 gehen wir damit in die zweite Runde und präsentieren 4 neue Episoden die vor Dämlichkeit, Idiotie und Schwachsinn nur so strotzen. Anbei gibt es noch viele Anspielungen auf "große" Filme. Was an B&B für mich interessant ist, ist die Tatsache das man dort sehen kann wie manche der Blockbuster wirken würden wenn sie mit weniger Geld gemacht würden; nämlich übertrieben und lächerlich. Es ist schon seltsam das viele Filme die heute im Kino laufen zwar eine Wahnsinnsoptik haben, aber vom Drehbuch eher ihren Vorfahren aus den Fünfzigern und Sechzigern ähneln. Das soll nicht heißen das damals keine guten Filme gemacht wurden, nur dass das Groß an Filmen einfach Scheiße ist. Bestes Beispiel ist für mich die Dunkle Bedrohung die sich als Krieg der Sterne getarnt dieser Tage an uns heran macht. Ich finde das jede einzelne B & B Episode mehr menschliche Seele und Originalität besitzt als dieser knallbunte und ohrenbetäubende Kram. Aber ich seh ihn mir natürlich trotzdem an...Nostalgie ist das Rezept...

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